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Anthony Munday (auch bekannt als Montag oder Mundy, London, 1560? – 10. August1633) war ein englischer (Schauspiel-)Autor.
Mundays Vater Christopher war Fabrikant. Anthony Munday trat einige Zeit in einer der damals tätigen Knabenfirmen auf und wurde 1576 im Prinzip für acht Jahre bei einem Drucker in die Lehre gegangen. Er beendete diese Zeit nicht, denn er war bereits 1578 in Rom, offenbar um im Auftrag der Regierung die englischen römisch-katholischen Gemeinden auf dem Festland zu beobachten. Es gelang ihm sogar, unter einem fiktiven Namen bis zum English College in Rom durchzudringen. Er selbst erwähnt am Anfang seines Buches Englisch Romayne Lyfe (1582), dass er nur ins Ausland gegangen sei, um fremde Länder zu sehen und die Sprachen zu lernen.
Zurück in England arbeitete er wieder als Schauspieler in der Kompanie des Earl of Oxford. 1584, teilweise dank seiner anti-katholischen Broschüren, einen Gerichtstermin. Von diesem Moment an hörte er auf, als Schauspieler zu arbeiten.
1598-1599 reiste er mit der Firma with Pembrokes Männer durch die niedrigen Länder und seine Aufgabe war es, alte Stücke für die Bühne zu adaptieren. Er schrieb auch Texte zu bestehenden Melodien und übersetzte französische Romanzen ins Englische, darunter Amadis de Gaulea (1590). Während der Herrschaft von James I er wurde der offizielle Dichter und Schriftsteller von Spektakeln (Festzügen) für die Stadt London, dies zum Entsetzen von Ben Jonson, der diese Position selbst anstrebte. Jonson schrieb um 1598 ein satirisches Stück über ihn Der Fall ist geändert.
Von den Stücken, die Munday zwischen 1594 und 1602 für u.a. Philip Henslowe, oft in Zusammenarbeit mit anderen Autoren, die meisten sind verloren gegangen. Werke, die ihm ganz oder teilweise zugeschrieben werden können John a Kent und John a Cumber (um 1595), Der Untergang von Robert Earl of Huntingdon später angerufen Robin Hood oder Stute Sherwodde (aufgeführt im Februar 1599), kurz darauf folgt Der Tod von Robert Earl of Huntingdon (veröffentlicht 1601), für die er mit Henry Chettle. Fedele und Fortunio (1585) wird ihm vollständig zugeschrieben.
Munday hat auch mit Henry Chettle an dem Stück gearbeitet Sir Thomas More, zu denen auch William Shakespeare nach Recherche beigetragen.