WikiDer > Antonis Slicher
Antonia (oder: Antonis) slicher (Amsterdam, 1. November1655 - Den Haag, 9. November[1]1745) war Stadtrat in der Gericht von Holland.
Familie
Slicher, Mitglied der Gattung slicher, war der Sohn von Herrn Wichboldt Slicher (1627-1718), u.a Admiralität, und Elisabeth Spiegel (1628-1707). Er heiratete 1685 Elisabeth van der Dussen (1669-1699) und heiratete 1704 Susanne Catherine Wierts (1658-1719). Aus erster Ehe gingen sieben Kinder hervor.
Es gibt ein 1656 von Ferdinand Bol gemaltes Porträt der Eltern und des Sohnes Antonis mit dem Titel: Porträtgeschichte von Wigbold Slicher, Elisabeth Spiegel und ihrem Sohn als Paris, Venus und Amor.[2]
Werdegang
Slicher promovierte in Rechtswissenschaften an der Führen am 2. April 1675. 1680 wurde er Rechtsanwalt der Admiralität. 1686 wurde er Ratsmitglied am Hof von Holland, dem er mehr als fünfzig Jahre lang bis zum 19. Februar 1745 angehörte, woraufhin sein Sohn Wigbold seine Nachfolge antrat.[3]
Er mischte sich in die Diskussion ein, inwieweit die römisch-katholische Religion in der Öffentlichkeit praktiziert werden könne. 1719 plädierte er für die Ernennung eines Bischofs. Als einige Jahre später vorgeschlagen wurde, sowohl einen römisch-katholischen als auch einen altrömischen Vikar zu ernennen, lehnte er diese Idee ab.
Literaturverzeichnis
- Begründete Beobachtung zur Duldung der römisch-katholischen Gottesdienste in den Vereinigten Niederlanden... . Amsterdam, 1719
- Erinnerung an die sehr hellen, hochedlen und sehr weisen Herrscher dieses hochmächtigen Republick, in dem zunächst die Macht angedeutet wird, die der römische Hof ... sich selbst an sich reißt. Den Haag, 1722
- Zusammenstellung des Inhalts des summarischen Verfahrens mit der dort aufgestellten Begründung der römischen Sünder gegen. Leiden, 1726
- Wiederholte Beobachtung zur Duldung der römisch-katholischen Gottesdienste in den Vereinigten Niederlanden. Amsterdam, 1726
- Die entdeckte Schlange, versteckt unter dem Kraut einer bestimmten Schrift, genannt Memorie aan de ed: großer Mai: Herrenstaaten Holland und West-Vriesland, übergeben vom Namen und wegen: den richtigen römisch-katholischen Bürgern und Einwohnern dieser Länder , om &c. Den Haag, 1727
- Fortsetzung von Die entdeckte Schlange oder weitere Beantwortung einiger Argumente, die für die hofparteilichen Romanisten vorgebracht wurden. Den Haag, 1727
- Forderung an die Anwälte und Staatsanwälte, die vor dem Hove-Provinzial von Hollandt, Zeelandt und West-Vrieslandt postuliert wurden, eingereicht am 7. Januar 1737. Den Haag, 1737
Literatur
- Neues niederländisches Biographisches Wörterbuch, 1888-1891
- Biographisches Wörterbuch der nord- und südniederländischen Literatur, 1914
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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