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Antwerpen–Matadic | ||||
| Richtung | Bart Van den Hove | |||
| Produzent | Lai Kin Chang, Tom Van Herzele und Werner De Jonge | |||
| Musik | Derek Blau | |||
| Bearbeiten | Betavision Belgien | |||
| Kinematographie | Bart Van den Hove | |||
| Premiere | Oktober 2009 | |||
| Genre | Dokumentarfilm | |||
| Spielzeit | 41 Minuten | |||
| Sprache | Französisch, Englisch, Niederländisch | |||
| Land | Belgien | |||
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Antwerpen-Matadic ist ein Dokumentarfilm ab 2009 Güterverkehr zwischen Antwerpen und Matadic.
Das Kongo-Boote von gestern gibt es nicht mehr, aber es gibt immer noch Bewegung auf der historischen Linie. Die Ruinen im Hafen von Matadi sind die letzten Überbleibsel einer reichen Vergangenheit. Nach den politischen Entwicklungen im Kongo ergreift die Antwerp Port Authority die Initiative zur Wiederherstellung des sterbenden Hafens Matadic neues Leben einzuhauchen. Ein ehrgeiziges Projekt zum Wiederaufbau und zur Wiederherstellung der Infrastruktur können wirtschaftliche Aktivitäten wiederbeleben.
Drei Wochen lang folgen wir dem Frachter Safmarin Onne von Antwerpen nach Matadi. Ausgehend von phantasievollen Reiseberichten aus der Vergangenheit, dem aktuellen Stand der Dinge in Matadi, dem Leben an Bord und den hoffnungsvollen Erwartungen an die Zukunft rekonstruiert der Film die einst begehrte Reise auf den afrikanischen Kontinent. Ein eindrucksvoller Vergleich zwischen damals und heute. Ein Kolonialstolz gegen eine wirtschaftlich wichtige und hungrige Frachtlinie.
Sachliche Absichtserklärung (Geschäftsführer)
Der verblasste Glanz der kolonialen Verbindungslinie und die vergessene Spur der of Leopoldville regt meine Fantasie an. Der historische Geist eines angeschlagenen Stolzes durchstreift die Nord-Süd-Route.
Inspiriert von diesem historischen Kontext und emotional durch die psychologische Distanz zwischen Kongo und Belgien begebe ich mich auf die Suche nach visueller Greifbarkeit für den Begriff der Distanz. Sowohl der historische als auch der aktuelle Rahmen konfrontieren „Entfernung“ mit Zeit und Raum in einer Realität. Die dreiwöchige Fahrt zwischen den beiden Häfen bietet sozusagen Gelegenheit zur Kontemplation und Reflexion sowie Beobachtung und Entdeckung.
Mit historischen Fakten und Verantwortungsbewusstsein sucht der Dokumentarfilm „Antwerp – Matadi“ soziale Unterstützung.