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Arkadi Gajdar
Gajdar (rechts) mit Filmregisseur Lew Kuleshov.

Arkady Petrowitsch Gajdar (Russisch: Аркадий Петрович Гайдар), Pseudonym of Arkady Petrowitsch Golikovy (Russisch: Аркадий Петрович Голиков) (lgow, Oblast Kursky, 22. Januar 1904Oblast Tscherkassy, 26. Oktober 1941), war ein russischer Schriftsteller, hauptsächlich von Kinderbüchern.

Leben und Arbeiten

Gajdar wurde in eine Lehrerfamilie hineingeboren. 1918 wurde er Mitglied der Bolschewiki Seite. Während der Russischer Bürgerkrieg er kommandierte bereits mit 16 Jahren ein Regiment. 1924 verließ er die Armee und begann zu schreiben.

Gajdar schrieb hauptsächlich Kinderliteratur. Sein bekanntestes Werk ist Timur und seine Gang (Тимур и его команда, 1940). Timur ist der romantische Pionier, der in den Wintermonaten des Krieges den Familien von Frontsoldaten illegal Hilfe leistet. Während und nach der Zweiter Weltkrieg zur sogenannten Timur-Bewegung altruistischer sowjetischer Pfadfinder.

Alles in allem Die Schule des Lebens (Школа, 1930) Gajdar skizziert von a marxistisch Vision der Entwicklung eines Kindes zum Bolschewisten während der Erster Weltkrieg, das Russische Revolution und der Bürgerkrieg. Die Psyche der Hauptfigur wird durch innere Monologe entlarvt und zeigt die schwierigen Entscheidungen, die Kinder in diesen Jahren treffen mussten.

Gajdar wurde zu Beginn des Zweiten Weltkriegs als Kriegsberichterstatter eingesetzt. Er starb am 26. Oktober 1941 in Frontkämpfen.

Ein Großteil von Gajdars Arbeit entstand später im Sovietunion gefilmt.

Politiker Jegor Gajdar, 1992 amtierender russischer Premierminister, ist Gajdars Enkel.

Bibliographie (Auswahl)

  • 1926: Der Rote Reiter (РВС)
  • 1930: Die Schule des Lebens (Школа)
  • 1932: Ferne Länder (Дальние аны)
  • 1935: der Krieg (Военная тайна)
  • 1938: Das Schicksal des Schlagzeugers (Судьба арабанщика)
  • 1939: Tschoek und Gek (Чук und ек)
  • 1940: Timur und seine Gang (Тимур и его оманда)

Literatur und Quellen

  • E. Waegemans: Russische Literatur Utrecht, 1986. (Überarbeitete und aktualisierte Ausgabe: Amsterdam, Antwerpen, 2003). ISBN 90-5330-355-3

Externe Links