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Arnoldus Strabbe
Strabbes Arithmetik, Teil 2 (1804)

Arnoldus Bastiaan Strabbe (Zwolle, 20. Juni1741Amsterdam, 26. März1805) war mal Buchhalter und "Lehrer von" Mathematik“ in Amsterdam. 1798 wurde er auch zum Stadtweinruderer.[1]

Lebenszyklus

Um 1760 ließ sich Strabbe in Amsterdam nieder, wo er in verschiedenen Ämtern als Buchhalter arbeitete (damals wurde dieser Beruf auch als „Buchhalter“ bezeichnet). Außerhalb seiner Arbeitszeit hat er auch unterrichtet (Händler) rechnen und Mathematik. Im Selbststudium konnte er mehrere auf Französisch erschienene mathematische und astronomische Werke übersetzen und auch veröffentlichen lassen.[2]

Es war damals auch üblich, dass sich wissenschaftsinteressierte Personen in Gesellschaften zusammenschlossen. Strabbe war Mitglied der Mathematische Gesellschaft in Hamburg (gegründet 1696).[3] Ein solcher Verein hat in der Regel auch eine Zeitschrift herausgegeben. Auch in den Niederlanden gab es damals ein ähnliches Magazin: Mathematik-Enthusiasten (gegründet 1754).[4] Als die Veröffentlichung dieser Zeitschrift 1769 eingestellt wurde, begann Strabbe seine eigene Zeitschrift: Praxisschule für Mathematische Wissenschaften. Die Erstausgabe erschien 1770.[5] Aber dieses Magazin war nur von kurzer Dauer; es hörte 1772 auf.

1778 gründete Strabbe am Beispiel der Hamburger Gesellschaft die Gesellschaft für Mathematische Wissenschaften auf, später wurde das Mathematische Gesellschaft (seit 2003 lautet der Name: Königliche Mathematische Gesellschaft (KWG)). Das Motto des Vereins war und ist: Eine unermüdliche Arbeit überwindet alles. 1779 hatte Strabbe so viele Mitglieder bei der Gesellschaft registriert (er war Sekretär), dass er die Zeitschrift gründete Kunstübungen zu verschiedenen nützlichen Themen der Mathematik könnte verbringen. Unter Strabbe hat das Magazin seitdem mehrere Namensänderungen erfahren. Seit 1875 lautet der Name des KWG .magazins Neues Archiv für Mathematik1804 kündigte Strabbe nach einigen Beschwerden über seine Taten und einer anschließenden Ausschlussandrohung die Mitgliedschaft in "sein"Gesellschaft auf.

Strabbe starb am 26. März 1805 in Amsterdam und wurde am 1. April 1805 auf dem damaligen Heiligenwegs und Leidsche Kerkhof in Amsterdam beigesetzt.

Veröffentlichungen

Strabbe hat etwas mehr als 20 Bücher zu seinem Namen. Die wichtigsten davon sind:

  • 1760 - Gründe der Algebra; Übersetzung aus dem Französischen eines Buches von A. C. Clairaut (1713-1765)
  • 1760 - Prinzipien der Geometrie; idem
  • 1769 - Das erneuerte Licht des Handels oder gründliche Ausbildung in der Koopmans Arithmetik
  • 1771 - Koopmans Lehrer
  • 1780 - Astronomische Tafeln von Sonne und Mond, den Planeten, Fixsternen; Übersetzung aus dem Französischen eines Buches von J.J.L. de Lalande (1732-1807)
  • 1782 - Die Geschichte der Mathematik; Übersetzung in 4 Teilen von Histoires des Mathematiques von dir. Montucla (1725-1799)
  • 1794 - Erste Prinzipien der Arithmetik oder Arithmetik
  • 1798 - Die ersten Prinzipien des Fluxie-Kontos
  • 1804 - Grundlagen der Triangulation
  • 1806 - Einführung in die Buchhaltung von Koopmans; posthum
  • 1815 - Sammlung arithmetischer Unterhaltung; posthum

Zitieren bei Prinzipien der Geometrie[6]

Da die Kargheit der mathematischen Übungen am Anfang, nach der üblichen Unterrichtsweise, viele der Jugendlichen ermüdet und ihnen etwas abgeneigt macht, waren die Enthusiasten dieses Studiums so oft bestrebt, solche Wege zu gehen wie machen die Schüler könnte angenehmer sein. Unter dieser Vielfalt von Schriften wird das oben erwähnte Werk von Herrn Clairaut mit Recht sehr hoch angesehen; als eine allmähliche Entfaltung der Prinzipien der Geometrie, die kontinuierlich durch offensichtliche Beispiele erläutert wird, die zum größten Teil der Messung von Ländern und Orten entlehnt sind; die dem Schüler nach und nach den Gebrauch der vorstehenden Fähigkeiten zeigt und so der Erziehung eine Unterhaltung gibt, die den Geist am Leben erhält.

— Albert van der Kroe, Amsterdam (1761)

Externe Links

Titelschild Kunstübungen (1779)
Teile davon sind über die Website der Nationaler Arbeitskontakt für die Geschichte und soziale Funktion der Mathematik (GMFW; Radboud University, Nijmegen).

Quellen und Hinweise

  • A.J.A. van der Aa (1874):Biographisches Wörterbuch der Niederlande. Haarlem: J. J. aus Brederode; pp. 1031–1032. Via: Website von DBNL.
  • C. J. Matthäus (1879):Festrede anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Gesellschaft für Mathematik. Amsterdam: Weyting & Brave.
  • John H. Wansink (1980):Strabbe. Im: Euklid; jg. 55, Nr. 8; pp. 341–348.
  • D. Beckers, H. J. Schmied (2003):Grundlagen der Arithmetik. Hilversum: Verlag Verloren; pp. 31–34.
  • D. Beckers (2008):Die Königlich Niederländische Mathematische Gesellschaft seit 1778. Im: Neues Archiv für Mathematik; Serie 5, Bd. 9, Nr. 2; pp. 147–149 (PDF-Datei).
  • G. Alberts, D. Beckers (2010):Mathematische Freude. Im: Neues Archiv für Mathematik; Serie 5, Bd. 11, Nr. 1; pp. 20–26.

  1. D. Bierens de Haan (1833):Niederländische Bibliographie. Rom: Imprimerie des Sciences Mathématiques et Physiques; s. 269.
  2. Darunter zwei Bücher von A.C. Clairaut (1713-1765) mit dem Titel Gründe der Algebra (1760) und Prinzipien der Geometrie (1760).
    Originaltitel: Elémens d'algebre (1746) und Elemente der Geometrie (1741).
  3. In den Niederlanden wurde es Mathematische Gesellschaft manchmal auch als der bezeichnet Kunstrechnende und praktizierende Gesellschaft zur Förderung und Verbreitung der mathematischen Wissenschaften in Hamburg.
    Siehe weiter: (das) Mathematische Gesellschaft in HamburgWikipedia
  4. Jacob Oostwoud (1754):Mathematik-Enthusiast. Purmerend: P. Jordaan. Via: Google Bücher.
  5. Sehen: Enzyklopädie niederländischsprachiger Zeitschriften.
  6. Teil der Großzügige Kommentare (Buchbesprechungen) der Übersetzung von A.B. Strabbe von Clairauts Prinzipien der Geometrie. Im: Nationale Briefübungen. Amsterdam, 1761.