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Artibus, Gegründet in 1938, war anfangs ein UtrechtGesellschaft von bildende Künstler und dann für mehr als fünfzig Jahre a Kunstunterricht in dieser Stadt.
Geschichte
Als Ausbildung kennt Artibus verschiedene Level:
- trainieren für Amateure (1940-1990),
- Sekundarschulbildung (1955-1963),
- höhere Bildung (ab 1963).
Amateurkünstler
Die Union Stichts Genootschap Artibus wurde am 8. Juli 1938 in Utrecht gegründet. Artibus war ursprünglich ein Verein von neunzehn Amateurkünstlern, die sich zusammenschlossen, um gemeinsam das Kunstklima in Utrecht zu fördern. Zu diesem Zweck organisierte der Verein Ausstellungen und vermietete gemeinsame Studioraum. Die erste Ausstellung war im Juni 1939 im Consthuys Sankt Peter in Utrecht. Die erste Unterrichtsstunde wurde am 27. November 1940 von M.C.W. Diemel.
In den ersten Jahren wurde viel darüber diskutiert, ob neben reinen Laien auch Künstlerinnen und Künstler, die ihre Werke zum Verkauf anboten, im Verein Platz hätten. Diese Diskussion wurde erst am 24. Oktober 1947 beigelegt, als beschlossen wurde, "den Begriff des Dilettantismus vollständig aufzugeben".
Von der Kunstvermittlung zur HKU
1948 kam die Artibus Foundation zu Die Free Academy Artibus Foundation her. Daraus entwickelte sich später die Abendkurs Ästhetiktraining Artibus (EV). Darüber hinaus begann die berufsbildende Ausbildung 1954 als Abendstudium und 1963 als Tagesstudium. 1955 änderte sich der Name der Dachstiftung in changed Akademie Artibus, 1963 in Akademie der Bildenden Künste Artibus. 1984 fusionierte Berufsbildung mit der Akademie für visuelle Bildung Amersfoort bis zum Akademie der Bildenden Künste Utrecht, einer der Kunstkurse, aus denen die Universität der Künste Utrecht (HKU) kam hervor.
Von EV zu UCK
Am 15. Dezember 1983 blieb der Name Artibus ausschließlich bei der Ästhetischen Ausbildung, einer der Institutionen, die verschmolzen bis es Utrechter Zentrum der Künste (UCK)[1] Artibus war daher einer der Bestandteile sowohl der Utrecht School of the Arts als auch des Utrecht Center for the Arts.
Standorte
Die Gemeinde Utrecht präsentierte die erste Studioraum an der Regentesse-Schule an der Hamburger Straße verfügbar. Während der Zweiter Weltkrieg musste auf den Dachboden eines der Mitglieder verlegt werden. Noch während des Krieges wurde der Unterricht in ein improvisiertes Studio in der Achterstraat verlegt. Erst 1948 wurden Schulräume auf der Abstederdijk besorgt.
1959 ging die Zentrale der Berufsbildung an die Plompetorengracht, während die Abteilung für ästhetische Bildung in Abstederdijk verblieb. Beide nutzten auch die Unterrichtsräume der Monsignore der Weteringstraat. Erst 1988 wurde der Neubau an der Ina Boudier Bakkerlaan für die HKU fertiggestellt.
Am 1. August 1984 zog die Stiftung für ästhetische Bildung Artibus von Abstederdijk in das Schulgebäude am Verlengde Hoogravenseweg 150b um, das 2014 noch als Unterrichtsort am Zentrum für Künste Utrecht genutzt wird.
Kulturinitiativen
Im Laufe der Jahre gab es verschiedenste Initiativen auf oder von Artibus, die dem kulturellen Klima in der Stadt Utrecht Farbe verliehen haben: die Kritik- und Debattentreffen, eine (umstrittene) Teilnahme am Kunstmarkt am Janskerkhof, die Künstlerwochen im In- und Ausland, die aktivierenden Kurse in den Servicezentren in Utrecht und Umgebung, Vorträge, Ausstellungen und Exkursionen während des gesamten Bestehens und der Aquarellistenkreis de Maler der krummer Rhein.
Ursprung des Namens
Das lateinische Wort ar (Plural Künstlerin) bedeutet Kunst. In Form artibus bedeutet es für die Künste.
Ehemalige Lehrer
- M.C.W. diemel (Maler, auch Mitbegründer der Stiftung und Direktor 1948-1970)
- Krijn van Dijke
- Pieter Jungblut (Bildhauer)
- Kees de Kort (Maler)
- Jan van Luijn (Bildhauer)
- M.J.A. Mol (Zeichner und Aquarellist, auch Mitbegründer der Stiftung und Leiter der Abteilung Ästhetische Gestaltung 1970-1979)
- Abram Stokhof de Jong (Glaser und Mosaikkünstler)
Studenten
- Rick Boesewinkel
- Gerard Brouwer
- Laura Gemser
- Rien Göne
- Elselien van der Graaf
- Henk Hofstraße
- Evert van Kooten Niekerk
- Kees de Kort
- Avi Leva
- Stanislaw Lewkowicz
- Pierre Mazairac
- Gerard Overeem
- Gert de Rijk
- Josche Roverts
- Frittes Stoop
- Irene Verbeek
- Kees van der Woude
- Hannah Yakin
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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