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August Alexander | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | Johan August Hector Alexander | |||
| Geboren | Sperre, 23. Oktober 1863 | |||
| Verstorben | Den Haag, 11. September 1942 | |||
| Geburtsland | Die Niederlande | |||
| Beruf(e) | Stuckateur, Bildhauer | |||
| RKD-Profil | ||||
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Johan August Hector Alexander (Sperren, 23. Oktober1863 – Den Haag, 11. September1942) war ein Holländer Stuckateur und Bildhauer.[1]
Leben und Arbeiten
August Alexander war ein Sohn des Soldaten Pieter Rijndert Alexander und Susanna Maria Steinz. Als Kind zog er mit seinen Eltern nach Den Haag, woher sein Vater stammte. Alexander wurde ab seinem elften Lebensjahr in der Praxis zum Stuckateur ausgebildet, später wurde er als (Bau-)Bildhauer tätig.
Bis etwa 1890 arbeitete Alexander als Darsteller für die Studio Van den Bossche und Crevels in Amsterdam, danach ließ er sich als Bildhauer in Den Haag nieder. Er sei kein innovativer Bildhauer, sondern „einer der konservativsten Fortsetzer der ornamentalen Tradition des 19. Jahrhunderts“.[2] Von 1891 bis 1898 arbeitete er mit einem Partner zusammen, dem flämischen Ornamentisten Victor Engels. Sie zeigten ihre Arbeiten bei: Kunst und Industrie.
- Zusammenarbeit mit Architekten
Alexander arbeitete für verschiedene Architekten: für J.P.E. Hoeufft hat daran gearbeitet Archiv des Königshauses, vor dem KIEFER. freier Mann er fertigte unter anderem die Skulptur für das Torhaus der Gymnasium Haganum[3] und das Hauptgebäude von Mining Engineering in Delft, für J.A.G. van der stör er entwarf Baukeramik für die Haarlem Stadttheater und für F. Kuipers er machte ein Tympanum mit dem Wappen von Batavia bei der Renovierung von Hotel Des Indes in Den Haag. Alexander arbeitete auch etwa dreißig Jahre lang mit dem Architekturbüro von J. J. von Nieukerken und seinen Nachfolgern, bei Neubau und Restaurierung von u.a. Palast Het Loo, es Universitätsklinik Groningen, Düne und Kruidberg und der Königliches Tropeninstitut. Ende des 19. Jahrhunderts war Alexander einer der wenigen, die das antike Stuck noch beherrscht. Er und Van Nieukerken stellten eine Sammlung von Bildern, Entwürfen und Modellen unter anderem von Deckenornamenten und Raumverkleidungen im Louis- und Empire-Stil zusammen. Bekannt wurde das Architekturbüro durch seinen schönen Stuck, vor allem die Modelle für Deckenornamente fanden großen Anklang.[2][4]
1931 feierte Alexander, dass er sich 40 Jahre zuvor als Bildhauer in Den Haag niedergelassen hatte. In diesem Jahr schenkte er dem Die Niederlande.[5] Die Sammlung war im Nationales Amt für Denkmalpflege. Als Dankeschön erhielt Alexander ein Königliche Auszeichnung, das Silberne Ehrenmedaille für Verdienste um öffentliche Sammlungen der Geschichte und Kunst. 1932 wurde ein Teil der Sammlung in einer Ausstellung im at Stadtarchiv Den Haag.
- Vorstandspositionen
Alexander war Mitglied und Vorstandsmitglied von Arti et Industriae, Vorstandsmitglied der Haags Museum für Angewandte Kunst und stellvertretender Vorsitzender des 1911 gegründeten Patronsbond van Nederlandsche Sculptors. 1912 war er Mitorganisator und Jurymitglied der nationalen Fachausstellung der Stuckateurfirma in Rotterdam. Er lehrte Johan Coenraad Altorf und Andries de Kruijff.[6]
August Alexander starb 1942 im Alter von 78 Jahren und wurde am Alte Eiche und Dünen.
Einige Arbeiten
- 1895-1898: Skulptur an der Fassade und Stuckdekorationen an Decken und Wänden des Königlichen Archivs in Den Haag.
- ca. 1896: Kanzel der Remonstrantenkirche in Den Haag
- 1898-1900: Gartenstatuen und Skulpturen für das restaurierte Vestibül von Paleis Het Loo.
- 1899: Skulptur für Schloss De Wittenburg in Wassenaar.
- 1900-1901: Skulptur für Fassaden und Innenräume des Allgemeinen Provinz-, Stadt- und Akademischen Krankenhauses Groningen.
- 1903: Stuck Noordeinde-Palast, Den Haag.
- 1905-1907: Bau von Skulptur und Frontispiz für das Gymnasium Haganum aan de Avenue van Meerdervoort in Den Haag, für Architekten KIEFER. freier Mann
- 1908-1909: Skulptur und Stuck für Duin en Kruidberg in Santpoort, Landhaus von Jacob Theodore Cremer.
- 1909: Deckenaufsatz in .s Haus Marcellus Emants in der Parkstraat 38, Den Haag.
- 1910-1912: Dekoration des Haupteingangs des Bergbaumaschinengebäudes in Delft.[7] Das Gebäude beherbergt unter anderem die Wissenschaftszentrum Delft und der Mineralogisch-geologisches Museum.
- 1913-1917: Baukeramik für das Stadttheater in Haarlem, hergestellt von Leon Senfu Biene Die Porceleyne Fles.
- 1917-1925: Stuck- und Designmajolika-Dekorationen in der zentralen Halle des Königlichen Tropeninstituts in Amsterdam. Die Dekorationen wurden bei De Porceleyne Fles gebacken.
- 1922-1925 Kalksteinskulpturen an den Fassaden und Stuckarbeiten im Gebäude des Niederländisches Handelsunternehmen am Kneuterdijk in Den Haag.
- 1926: Skulptur aus Holz, Stein und Stuck für Landhaus Der Hooge Boekel Biene Enschede. Ein Teil der Skulptur ist von Louis Freude.
- 1930-1931: Tympanon mit dem Wappen von Batavia vor dem Hotel Des Indes in Den Haag.
- 1938: Porträttafel vor dem Denkmal für Dr. Johan Michaël van Dam in Alkmaar. Das Denkmal wurde im November 1938 enthüllt. Die Alkmaarders fanden, dass das Ergebnis zu wenig aussah, woraufhin Gerard Lückens ein neues Porträt anfertigte, das im Januar 1939 platziert wurde.[8]
Galerie
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Detail Haupteingang Universitätsklinik Groningen

Detailfassade De Hooge Boekel
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Bibliographische Informationen |
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Biografisches Portal:94125801 |