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August Gondry (Gent, 22. Dezember1841 - Dort, 26. Mai1891) war ein Belgier Berater in Gent Berufungsgericht, und Generalsekretär der Willemsfonds.
Lebenszyklus
Sohn wallonischer Eltern, wurde Gondry flammend während seines Studiums. Zum Universität Gent er war Mitglied von 't Zal wel go. 1884 war er einer der Gründer der Bindung ehemaliger Mitglieder der Taalloving Student Association 't Zal wel go.
Er promovierte 1862 in Rechtswissenschaften und ließ sich als Rechtsanwalt in Gent nieder, wo er die Tochter des Generalstaatsanwalts Würth heiratete. Nach einigen Jahren wechselte er zum Magistrat und wurde Richter in Dendermonde. 1878 wurde er zum Professor in Gent ernannt. Wegen seiner Schüchternheit lehrte er offenbar nicht gern und kehrte 1881 als Berater am Berufungsgericht in Gent an den Hof zurück.
Flämisch orientierte Aktivitäten
Im Jahr 1864 arbeitete Gondry mit Julius Vuylsteke zur Gründung und Organisation von a Flämischer Anwaltsklub, deren Mitglieder sich wöchentlich trafen, um Rechtswissenschaften zu üben. Gondry fungierte als Sekretär. Diese Initiative war ein Vorläufer der Konferenz der flämischen Bar die 1873 gegründet wurde, wiederum mit Gondry als einem der Gründer.
1876 gründete er eine örtliche Willemsfonds-Abteilung Dendermonde. 1880 folgte er Julius Vuylsteke als Landessekretär und Schatzmeister des Vereins.
Als Verfasser oder Mitverfasser von Petitionen setzte er sich insbesondere in Gerichtsverfahren sowie im Primar- und Sekundarbereich für die Rechte der flämischen Sprache ein.
1885 war er einer der Gründer der „Bond der Flämischen liberalen Gesellschaften von Gent“ und im selben Jahr beteiligte er sich an der Gründung der Vereinigung der liberalen flämischen Vereinigungen. Ebenfalls am 14. Oktober 1885 nahm er an der Gründungsversammlung der Flämischer Anwaltsverband oder Vereinigung flämischer Rechtswissenschaftler.
Bei seinem frühen Tod wurde er in diesen Vereinen und im Willemsfonds geehrt.
Literatur
- Geert BAERT (Regisseur), Die Flämische Konferenz der Rechtsanwaltskammer Gent, 1873-1973, Gent, 1974.
- J. VERSCHEREN, Julius Vuylsteke, Klauwaard & Geus, Kortrijk, 1984.
- Herman VAN GOETHEM (Regie), Hundert Jahre flämisches Rechtsleben 1885-1985, Gent, 1985.
- Johan DECAVELE e.a., Der Tempel von Themis Gent, 160 Jahre Gerichtsgebäude und Rechtspraxis, Gent, 2007.
Externer Link
| Vorgänger: Julius Vuylsteke | Sekretär von dem Willemsfonds 1880 - 1891 | Nachfolger: Joseph Vercoulli |