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August Wohler (Soltau, 22. Juni1819 - Hannover, 21. März1914) war ein Deutscher Ingenieur. Er ist am besten bekannt für seine Forschungen zu Metallermüdung.
Werdegang
Wöhler begann 1840 bei Borsig zu arbeiten von Berlin; dort arbeitete er an der Herstellung von Eisenbahnen. 1852 wurde er von der Preußisch Handelsminister untersucht die Ursachen von Brüchen in Achsen von Zügen und Waggons. Mit der Verstaatlichung der Eisenbahnen 1854 wurde Wöhler zum Direktor ernannt. Diese Position hatte er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1889 inne.
Seine Arbeit war die erste systematische Untersuchung von ermüden. Die resultierenden SN-Kurven (Voltage-Number of Changes) werden auch als Wöhler-Kurven bezeichnet. Anhand solcher Kurven lässt sich ermitteln, welche Spannung bei einer gegebenen Anzahl von Lastwechseln noch zulässig ist. Wöhler zeigte, dass Ermüdung aufgrund von Oberflächenrisswachstum auftritt. Die Struktur versagt, wenn der Riss das Material so geschwächt hat, dass das verbleibende Material zu schwach ist, um die Last zu tragen. Der Bruchverlauf kann durch die Untersuchung der Bruchfläche verfolgt werden.
Wöhler war ein Verfechter der Standardisierung, Prüfung und Zertifizierung von Eisen und Stahl. Er starb 1914 in Hannover.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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