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Auguste Reyns

Auguste Francois Reyns (Brügge, der 13. September1849 - Brügge, 4. Oktober1932) war ein BelgierKomponist, Violinist und Musikpädagoge.

Lebenszyklus

Reyns erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Chorknabe in der Sint-Anakerk. Er studierte Violine, Bratsche und Harmonielehre am Konservatorium Brügge, hauptsächlich bei Hendrik Waelput.

Während er in Brüssel sein Violin- und Kontrapunktstudium fortsetzte, spielte er Geige am Théatre Molière und dann im Orchester der Müntschouwburg.

1875 wurde er Gesangsmeister der St. Salvator-Kathedrale in Brügge. Er gründete auch die Harmonie des katholischen Wahlvereins La Concorde. Von 1879 bis zu seinem Tod war er Musiklehrer am Konservatorium und Musiklehrer an den städtischen Schulen Brügge. 1883 war er Mitbegründer der Cercle Instrumental, Orchester der Laienmusiker und 1895 Mitbegründer der Konzerte des Konservatoriums für Musik.

Der Komponist

Im 1887 wurde sein Liedgedicht Hymne an Breydel und De Coninck verliehen und aufgeführt von der Stadt Brügge bei der Einweihung der Statue der beiden Volkshelden auf dem Marktplatz von Brügge.

Unter den musikalischen Werken von Reyns sind zu erwähnen:

  • Te Deum für vierstimmigen Chor, Orgel und Orchester
  • Korallenmärsche für die historischen ProzessionenKarl der Gute', 'idesbaldus', 'Goldenes Vlies', 'Breydel und de Coninck' und 'Unsere Liebe Frau von den Dünen'.
  • Partymarsch für großes Orchester
  • Kantate zum Papstjubiläum Pius IX
  • Hosanna (Lied zur Heilig-Blut-Prozession, die noch jährlich gesungen wird)
  • Missa Paschal
  • Memling-Kantate (Text Eugene Van Oye)
  • Motetten, geistliche und andere Lieder nach Texten von Albrecht Rodenbach, Karel De Gheldere, Jeroom Noterdaeme.

Veröffentlichungen

Reyns' Werke wurden beim Musikverlag J. Van Marcke in Brügge veröffentlicht.

Literatur

  • H. JANSENS, Auguste-François Reyns, in: Allgemeine Musik-Enzyklopädie, Band 6, 1963.
  • Lexikon der Musik in Westflandern, Teil 2, Brügge, 2001.