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Auke Pattist | ||
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Auke Bert Pattist in SS-Uniform | ||
| Spitzname | Henker von Drenthe | |
| Geboren | 9. Oktober1920 Bilthoven | |
| Verstorben | 21. März2001 Oviedo, Spanien | |
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| Teil | ||
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| Schlachten/Kriege | Zweiter Weltkrieg | |
Auke Bert Pattist (Bilthoven, 9. Oktober1920 – Oviedo, 21. März2001) war ein Holländer Kriegsverbrecher. Sein Spitzname war der Henker von Drenthe.
Pattist war am Anfang der Zweiter WeltkriegPolizist im Amsterdam. Er hat aktiv mitgemacht Überfallist versteckt juden. Er wurde Mitglied der SS und kämpfte mit den Deutschen auf dem Ostfront. Später nahm er den Deutschen Staatsangehörigkeit Auf. Im 1944 er kehrte als Offizier mit der Waffen-SS zurück in die Niederlande. Im Hollandscheveld er wurde aktiv beim Aufspüren von Juden und Untergetauchten. Er war berüchtigt für seinen regelmäßigen Umgang mit Gefangenen Folter und Scheinhinrichtungen angewendet. Obwohl nicht bekannt ist, dass Auke Pattist selbst Häftlinge getötet hat, wurde er für den Tod vieler seiner Häftlinge verantwortlich gemacht.
Nach dem Krieg wurde Auke Pattist festgenommen und inhaftiert. Er wusste es jedoch 1946 Flucht aus dem Gefängnis von Arnheim. Er floh nach Deutschland und kam rein 1956 im Spanien mit Recht. Der damalige Diktator Franco gewährte es ihm Staatsbürgerschaft. In den Niederlanden war er zwischenzeitlich in Abwesenheit bis lebenslange Freiheitsstrafe wegen Körperverletzung verurteilt und Verrat.
Auke Pattist war lange Zeit von der niederländischen Justiz nicht auffindbar. Der Amateurhistoriker Albert Mason aus Drenthe erfuhr jedoch Pattists Adresse in Spanien. Nazi-Kämpfer Simon Wiesenthal Auke setzte Pattist auf die Liste der international gesuchten Kriegsverbrecher. Die spanischen Behörden weigerten sich jedoch, Pattist auszuliefern.
Auke Pattist starb im März 2001 im Alter von 80 Jahren in seiner Heimatstadt Oviedo. Die spanischen Behörden untersuchen noch die Ursache seines Todes.
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