WikiDer > Autokatalyse
Biene Autokatalyse wird ein chemische Reaktionstärkt durch das Produkt der gleichen Reaktion. Da zu Beginn einer solchen autokatalytischen Reaktion wenig Produkt vorhanden ist, beginnt die Reaktion langsam. Mit fortschreitender Reaktion nimmt die Geschwindigkeit zu. Die Kurve der Produktkonzentration über der Zeit hat typischerweise a sigmoidale Form.
Ein Beispiel für einen natürlich vorkommenden Autokatalysator sind Gruppe II intron (RNA).
Viele autokatalytische Reaktionen sind Zersetzungsreaktionen. Eine der ersten beschriebenen autokatalytischen Reaktionen ist die Zersetzung von Silberoxid:[1]
2 Ag2O → 4 AgO2.
Kreuzkatalyse
Eine verwandte Form der Katalyse ist Kreuzkatalyse, bei dem sich mehrere Stoffe gegenseitig katalysieren. Dies kann symmetrisch sein: zwei Substanzen, die sich gegenseitig katalysieren; oder asymmetrisch: eine Substanz, die die Bildung einer anderen Substanz katalysiert, deren Bildung jedoch nicht durch die andere Substanz katalysiert wird.
Hyperzyklus
Wenn zwei oder mehr autokatalytische Substanzen auch gegenseitig Kreuzkatalysatoren sind, spricht man von a Hyperzyklus. Laut Nobelpreisträger Manfred Eigen und Peter Schuster ist der Hyperzyklus ein Prinzip von Selbstorganisation und spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Selbstreplikation und daher davon Leben.[2]
Externe Links
- K. Lehmann und U. Schmidt. "Gruppe II-Introns: Struktur und katalytische Vielseitigkeit großer natürlicher Ribozyme.", Crit Rev. Biochem. Mol. Biol. (2003); 38(3): 249-303. PMID12870716
- Andrew J. Bissette und Stephen P. Fletcher. „Mechanismen der Autokatalyse“. anw. Chem.-Nr. int. Hrsg. (2013), Nr. 52, S. 12800-12826. DOI:10.1002/ange.201303822
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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