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Automatisme (kunst)

Automatismus in der bildenden Kunst ist eine Arbeitsweise ohne vorgefasste Meinung oder Plan, den aufkommenden Impulsen und Bildern mit Pinsel, Kugelschreiber oder Bleistift zu folgen, um die Grenzen des eigenen Denkens und Überlegens zu durchbrechen. Der Automatismus war stark mit dem Konzept der bewusstlos von Sigmund Freud, als Methode, die unbewussten Schichten in einem selbst wahrzunehmen und zu nutzen, um Kunst zu machen.

Hintergrund

Die Idee der 'automatischen Erstellung' wurde erstmals 1924 von . ausführlich artikuliert André Breton in seinem Manifest des Surrealismus; hier konzentrierte sich die Idee hauptsächlich auf das Schreiben und die Poesie. Eine Reihe von Künstlern um ihn herum innerhalb der damals wachsenden Surrealismus übertragen diese Idee auf Malerei und Zeichnung: Der Künstler folgt seinen spontanen Ideen und freien Assoziationen.[1] Der Automatismus wurde dabei zu einer Methode, die in der Lage war, beim Malen unbewusste Bilder bzw. spontane Assoziationen mit der Realität zuzulassen, die dann in der Malerei ihren Platz fanden.

André Masson hat es schon gezeichnet, wo a Salvador Dalic würde es beim Malen auftragen. Ebenfalls Max Ernst in seinen Bildern bewusst den Automatismus verwendet, ebenso wie die Jugend Joan Miro, bereits während seines Aufenthalts in Paris.[2] Einige dieser europäischen Künstler, die ab etwa 1938 Nazi-- vor Gewalt in die USA geflohen zu reisen, nahmen den Automatismus in ihrer Kunst mit und brachten so unter anderem die amerikanischen Künstler des aufkommenden abstrakten Expressionismus damit in Kontakt Jackson Pollock und Willem de Kooning.

Auch in den etwas späteren Kunstströmungen wie der Nachkriegszeit Kobra Automatität spielte eine wichtige Rolle; dort wandte man sich gewissermaßen dem „malen so direkt und spontan wie möglich“ zu, um beim Malprozess bewusst die Kontrolle verlieren zu wollen.