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Das Bacchiaden (Altgriechisch:ακχιάδαιBakchidai) war ein alter Korinthisch Adelsfamilie, die nach dem fünften König von Korinth, Bacchis, benannt wurde.[1]
Sie führten ihre Abstammung auf die Herakliden und ab 748 v. sie praktizierten ein exklusives oligarchisch Herrschaft, wobei die Stadt unter ihrer Herrschaft einen starken wirtschaftlichen Aufschwung erlebte. Jedes Jahr wählten sie aus ihrer Mitte ein neues Staatsoberhaupt, ein sogenanntes prytanis[2] und behandelt nach Strabon die Einkünfte aus Korinths regem Handel als Privateinkommen.[3]
Nachziehen Tyrann Hierin bereits erkennbar, mussten die meisten korinthischen Adelsfamilien abziehen. So wurden zwei berühmte Städte von ausgewanderten Herakliden gegründet, die von Anfang an die Feindschaft mit Korinth hatten Korkyra durch Chersikrates[4] auch Syrakus durch Archias.[5] Nach ihrer Niederlage gegen Kerkyra um 660 v. Chr., die erste Seeschlacht der griechischen Geschichte,[6] wurde um 657 v. Chr. zur Dynastie der Bacchiaden. vom gemeinen Volk verjagt, denn die Brutalität ihrer Herrschaft hatte sie vom Volk längst ungeliebt gemacht, woraufhin Kypselos (mütterlicherseits eine Bacchiaade) wandte sich an Tyrann angehoben.
Die Bacchiden sind nicht zu verwechseln mit den Kultanbetern von Dionysos: das Bacchanten.
Nüsse
Verweise
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- F. Kiechlea, Kunst. Bakchiadai, in Der kleine Pauly 1 (1964), Spalte. 809-810.
- E. Will, Korinthen. Recherches sur l'histoire et la civilisation de Corinthe des origines aux guerres médiques, Paris, 1955, S. 34, 124, 222 (Anm.), 295ff., 371ff.