WikiDer > Baduhenna
baduhenna ist der Name eines historischen Waldes (möglicherweise auch ein Sumpfwald), der im ersten Jahrhundert n. Chr. gegründet wurde. im Bereich des heutigen Kennemerlandes oder Westfriesland legen. Im 28 nach Chr. wurde die römische Festung Castellum Flevum zerstört von den Friesen im Rahmen des Aufstands der Friesen gegen Olennius, Gouverneur der Römer. Im Wald von Baduhenna ("apud lucum quem Baduhennae vocant"), die Römer, die Verstärkung von der Festung von Noviomagus (Nimwegen) anschließend vernichtend besiegt (siehe Schlacht im Baduhenna-Wald).
Laut der Annales von Tacitus dies war der 'heilige Wald von Baduhenna'. Baduhenna wird allgemein als friesische Kriegsgöttin angesehen, auch der altgermanische Begriff "badwa", was Schlacht bedeutet, kommt in den Kelten gegen in Form von Badb, eine Art Walküre die das Schlachtfeld besuchten, um die Gefallenen ins Jenseits zu begleiten. Badb war in der Gestalt von a Krähe kann auf dem Schlachtfeld gefunden werden, das auch als "Badbs Feld" bekannt ist. Der Name Badb ist mit dem altnordischen bǫð und dem angelsächsischen Beadu verwandt, Begriffe, die beide mit „Schlacht“ übersetzt werden können. Deutsche zog sich gerne in heilige Wälder zurück, die zu Zentren des Widerstands wurden. gemäß Tacitus sie betrachteten sie als ihre Tempel.[1] Eine zusammenhängende Erklärung des Namens Baduhenna könnte "kampfgetrieben" oder "Kampfanführer" sein. Das Schlusswort "Henna" oder "Enna" kommt auf Statuen, die den Muttergöttinnen im Rheingebiet zur Römerzeit geweiht waren, vor. So auch bei der germanisch-keltischen Göttin Nehalennia, Beschützerin der Seefahrt, für die es in Zeeland Tempel bei Colijnsplaat und Domburg gab. Ihr Name könnte Eskorte oder Anführer der Schiffe sein.[2]
Als im 16. Jahrhundert der Text des Tacitus wiederentdeckt wurde, begann man, nach dem Ort des Waldes zu suchen. Mangels archäologischer Funde wurde vor allem nach Namensähnlichkeit und dann im heutigen Friesland gesucht. Es lag also in Oldeholtpade (alter Wald von Badu), Beetgum (Baduheim) oder Baarderadeel. In den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, in der Nähe Velsen eine römische Festung ausgegraben, die nach Münzfunden und Radiokarbon-Datierung im Jahr 28 n. Chr. zerstört wurde. Es wird allgemein angenommen, dass es sich um das Castellum Flevum handelte und dass der Baduhenna-Wald nicht weit davon, in Velserbroek, Bakkum, Heiloo oder Castricum gelegen haben muss.
Siehe auch
Quellen
- Braakman, W. A., badhenna. Göttin des Schlachtfeldes. In: Westerheem; voll. 50 (2001), Folge 1 (Feb), S. 50. 2-12 / 2001
- Boeles, P.C.J.A., 1951. Friesland bis zum XI. Jahrhundert : seine Vor- und Frühgeschichte. Den Haag.
- J. de Vries, Geschichte der altgermanischen Religionen, Teil II (Berlin, 1957)
- (und) Tacitus, Annales
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