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Barend Blankert | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | Barend Blankert | |||
| Geboren | 30. Dezember1941 | |||
| Geburtsland | Die Niederlande | |||
| Beruf(e) | Maler | |||
| Leitdaten | ||||
| aktive Jahre | 1962-heute | |||
| Stil(e) | Moderne Kunst | |||
| RKD-Profil | ||||
| offizielle Website | ||||
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Barend Blankert (Kämpfen, 30. Dezember1941) ist ein niederländischer Maler und war Lehrer an der Akademie Minerva in Groningen.
Biografie
Blankert wurde 1941 geboren und wuchs in . auf Kämpfen. 1948 zog die Familie nach Sneek, wo sein Vater Rektor der Gymnasium wurde.[1] Von 1954 bis 1957 hielt er sich lange in Schiedam auf, von 1957 bis 1960 war er wieder in Sneek. Nach Erhalt der HBS-b Staatsexamen er studierte von 1960 bis 1963 an der Rijksnormaalschool für die Ausbildung von Kunstlehrern in Amsterdam.[2]
Nach Abschluss seines Studiums begann er 1963 ein Schuljahr als Kunstlehrer am Lyzeum in Den Helder. Von 1966 bis 1969 war er Kunstlehrer an der Landwirtschaftlichen Haushaltsschule in Gorredijk und von 1967 bis 1972 am Gymnasium in Sneek. Von 1966 bis 1972 war er auch Lehrer an der Akademie Vredeman de Vries in Leeuwarden und von 1971 bis 1992 Dozent an der Akademie Minerva in Groningen.[2][3]
Neben seiner Lehrtätigkeit baute Blankert seine Karriere als Maler auf. 1963 wurde er für den Talensprijs nominiert und gewann viermal die Bronzemedaille der Stadt Europa city Ostende 1969, 1971, 1973 und 1976. 1999 erhielt er den Smelik & Stokking-Preis und 2006 den Sacha Tanja Penning.[2]
Arbeit
Methode
In einem Interview mit Peter Karstkarel aus dem Jahr 2001 sprach Blankert über seine Arbeitsweise:
Meine Bilder entstehen ganz allmählich. Es beginnt mit der allgemeinen Wahrnehmung. Bestimmte Dinge und Menschen fallen mir ins Auge, richten sich ein und dann fange ich an, sie zu skizzieren. Ich baue eine Art gezeichnetes Bildarchiv auf. Manchmal warten diese Zeichnungen und Skizzen lange. Eine allgemeine Idee, ein Erlebnis ist immer der Auslöser, um etwas Neues zu beginnen. Ich suche nicht, weil ich dann nie viel Wertvolles finde. Ein solches Bild erscheint tatsächlich von selbst und ich muss ihm helfen. Die Menschen und Dinge entstehen aus den Skizzen. Dann wird es konkreter und die Skizzen helfen dabei direkt oder indirekt. Dann kommt das Posieren; genau so, wie es sich vorgestellt oder bereits anhand der Skizzen geformt wurde. Die Posen - von Menschen aus der näheren Umgebung, Familie und Freunden und ich bin oft selbst Model - werden fotografiert. Basierend auf diesen Fotos mache ich große, enge transparente Zeichnungen. Ich bewege es, bis ich die beabsichtigte Komposition erreiche. Die Folien können dann auf das Panel übertragen werden.[1]
Rezeption
Eine Rezension aus dem Jahr 1992 in der Zeitung des Nordens beschrieb Blankert als "einen der derzeit interessantesten traditionell-figurativen Maler".[4] In seiner Heimatgalerie, der Galerie Wijk in Wehe-den Hoorn,[5] ausgestellte Innenansichten und eine Aktstudie. Die gleiche Rezension beschrieb letzteres als:
... eine besonders sinnliche Studie eines jungen nackten Mädchens. In dieser Aktstudie glänzt Blankert mit einem 'Modelé' aus einem monochromen zarten Lila im Hintergrund.[4]
Seine ruhigen Innenansichten haben die gleiche Besonderheit:
... Seine Kollektionen antiker Möbel - von reich bestickten Louis-XV-Stühlen bis hin zu Art-déco-Teetischen - sind viel farbenfroher. Blankert ist kein traditioneller Maler „pur sang“. Was auf den ersten Blick wie ein ganz gewöhnlicher Tisch erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen durch ein besonders aufwendiges konstruktivistisches Intarsienmuster in der Tischplatte als wahres Neo-Geo-Kunstwerk. Durch das betonte Spiel mit der perspektivischen Wirkung der Möbel bekommt die Malerei eine zusätzliche Dimension.[4]
Gleichzeitig mit dieser Ausstellung nahm Blankert an der Triennale teil Nordansicht I Nordblld im Drenthe-Museum.[6][7]
Ausstellungen, eine Auswahl
- 1990. Einzelausstellung, Marnehoes, Kerkstraat, Wehe-Den Hoorn.[8][9]
- 1991. Fünf friesische Realisten, Kunsthaus Noard Workum.[10]
- 1992, Nordansicht I Nordblld, Figurative Kunst aus den nördlichen Niederlanden und Nordwestdeutschland, Drents Museum, Wellen.[6][7]
Veröffentlichungen
- Bosmans, Juub. Barend Blankert, Koosje van Keulen, Carel van Eeden. Friesisches Museum, 1975.
- Blankert, Barend. Für immer eingefroren, 1975-1998: Barend Blankert, 1941. s.n., 1999.
- Blankert, Barend. Barend Blankert, Meister der Melancholie: Malerei. Waanders, 2002.
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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