WikiDer > Barocker Knoten
EIN barocke Kreuzung ist einer von den Deutsche Hermann Uhlfelder beschrieb Lösung für den Split-Level-Übergang von zwei Autobahnen. Er veröffentlichte als Vorstandsmitglied der HaFraBa 1931 mehrere Artikel mit Richtlinien im Bereich des Autobahnbaus, ua über das zukünftige Problem des Verkehrsaustausches an Kreuzungen im Autobahnnetz.[1] Praktische Beispiele für die barocke Kreuzung sind nicht bekannt.
Diese Art der Anschlussstelle ist anders, weil der Verkehr, der an der Kreuzung geradeaus fahren will, trotzdem vier Kurven durchfahren muss. Diese Zick-Zack-Kurven schaffen einen Raum in der Mitte der Abzweigung, wo die Bewegungen nach links durch indirekte Krümmungen erfolgen. Links abbiegen mündet zunächst auf der rechten Seite ein, die Einfügung erfolgt dann aber auf der nun ungewöhnlichen linken Seite.[2]
Ein Vorteil war, dass Uhlfelder diese Bauform deutlich günstiger einschätzte als die teure gotischer Knoten und das häufig übliche Kleeblattknoten, werden für einen barocken Knoten nur vier Kunstwerke mit einer begrenzten Anzahl von Grundkörpern benötigt. Alle Verbindungsbögen links sind ebenerdig. Im Gegensatz zum Kleeblattknoten gibt es keine Webschuppen. Nachteile sind das ungewollte Einfädeln nach links, die Kurven in der Geradeausfahrt und die engen Kurven für den Linksabbieger. In der Praxis hat diese Art von Knoten innerhalb weniger Jahre gegen das Kleeblatt verloren. In der Nähe von Leipzig wurde Ende 1936 das erste Kleeblatt in Gebrauch genommen. Diese Bauform hat sich durchgesetzt und ist beispielsweise in Deutschland die am häufigsten anzutreffende Bauart Knoten.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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