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Bass-Groove war das erste niederländische Magazin, das sich hauptsächlich auf die Hauskultur, sondern auch auf andere geachtet Lebensstil- Dinge wie Mode. Herausgegeben wurde das Magazin von der eigens dafür gegründeten Stiftung zur Förderung der Tanzkultur.
Die Anfangs- und Erstausgabe
Denn in Zeiten der enorm wachsenden Popularität von Haus- und technoMusik war kein Magazin über diese Bewegungen und traditionelle Medien standen überwiegend negativ gegenüber Hauspartys und über diese Musik berichteten, dachten einige Leute, es sei an der Zeit, ihr eigenes Magazin zu gründen. Die erste Ausgabe erschien im April 1992 und wurde von den Gründern Frank van den Bold, den Brüdern Arnoud und Bart Veilbrief und Raymond Vis herausgegeben. Vis verließ das Team fast unmittelbar danach, es kamen aber auch gleich mehrere feste Redakteure hinzu, wie Nico Baars und René Passet. Danach wuchs das Redaktionsteam stetig. Auch namhafte Journalisten wie Mick Boskamp trugen monatlich zum Magazin bei. Die Redaktion befand sich in Den Haag. Zuerst in der Joan Maetsuyckerstraat, später an der Westeinde, wo sich BG das Gebäude mit Hotmix teilte, dem Plattenladen von Ferenc van der Sluys (WENN). Nach einer Zeit im Statenkwartier in Den Haag verließ die Redaktion Ende der 1990er Jahre Amsterdam.
Crowdfunding
Das Magazin war auch insofern einzigartig, als es ab November erschien 1991 wurde durch eine Form des Crowdfundings realisiert. Mangels Startkapital wurden Besucher von Hauspartys per Flyer gebeten, das Magazin zu abonnieren. Dies war erfolgreich, was ein guter Indikator für die Nachfrage nach einem solchen Magazin war. Mit dem gesammelten Geld konnten die ersten Zeitschriften bezahlt werden. Bass-Groove gehörte den Deutschen Groove-Magazin (kein Bezug) zu den ersten Zeitschriften dieser Art.
Der erste Band erschien in Schwarz und weiß; ab dem zweiten Jahr luxuriöser und in Farbe. Ab November 1994 wurde der Name abgekürzt zu BG.
Inhalt
Der Inhalt des Magazins bestand von Anfang an aus Interviews und Kritiken zu Musik und Partys. In einer Zeit ohne Internet waren diese „Partyberichte“ die einzige Möglichkeit, von einer Party etwas zurück zu sehen und erfreuten sich schnell großer Beliebtheit. Später erweiterten sich die Inhalte auch um weitere Mode- und Lifestyle-Themen. Dies wurde durch die Ankunft von Erwin Unger verstärkt, der 1995 zusammen mit Van den Bold die Führung übernahm. BG konzentrierte sich hauptsächlich auf die kleineren Parteien, nicht auf den damals sehr beliebten Gabber. BG konzentrierte sich mehr auf die damals unbekannten Bewegungen wie Techno, IDM, Schlagzeug und Bass und Umgebungs. Es wurde auch über Drogen und die damit einhergehende Repression geschrieben, mit der die Tanzszene in diesen Jahren im In- und Ausland zu kämpfen hatte.
Sonderausgaben
Im Laufe der Jahre wurden auch eine Reihe von Sondereditionen aus den Druckmaschinen herausgebracht. So wurden zum Beispiel für eine BG-Party im RotterdamseEnergiehalle und für eine landesweit verteilte Safe-Sex-Ausgabe, die sich an junge Menschen richtet.
Bei anderen Themen wurden manchmal auch kontroverse Themen wie Sex, Drogen und Gewalt in Filmen und Musik hervorgehoben. Als in einer dieser Ausgaben ein Modebericht mit einem inszenierten Massaker abgedruckt wurde, führte dies auch zu einem Aufruhr in der progressiven Tanzszene und mehreren Rücktritten, auch von DJ Eddy de Clerq.
Wachstum und Fall
In den 1990er Jahren wurde das Magazin mit einer Auflage von 10.000 bis 15.000 Exemplaren sehr erfolgreich. BG tauchte sogar kurzzeitig in den Top 100 der meistverkauften niederländischen Zeitschriften auf. 1997 fusionierte es mit einem konkurrierenden tanzen-Zeitschrift: Magazin aktualisieren. Dies konnte nicht verhindern, dass der Erfolg ab dem Jahr 2000 schnell nachließ. Vor allem weil die Werbeeinnahmen stark zurückgingen und BG ungenügende Online-Aktivitäten unternahm, schloss das Magazin 2003 Pleite.
Externer Link
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