WikiDer > Begräbnismedaille
EIN Beerdigung Medaille war ein Zeichen, das im 16. bis 18. Jahrhundert eine Funktion erfüllte Begräbnis von den Toten. Es wurde als Zahlung zum Beispiel an Träger verteilt, von Gildenbrüder zur Anwesenheitskontrolle verwendet oder die Funktion einer Gedenkmedaille erfüllt. Es war ein überwiegend niederländischer Brauch, der aber auch in protestantischen norddeutschen Städten vorkam.
Zahlungsmethode
Die Bestattung des Verstorbenen war in dieser Zeit in erster Linie Aufgabe der Nachbarn und anderer Beteiligten. Wenn die Familie des Verstorbenen über ausreichende Mittel verfügte, wurden anschließend Begräbnismarken von einem gewissen Wert an die Helfer verteilt verwerfen, den Sarg tragen und ähnliche Aufgaben.[1][2] Auch war es (jedenfalls) in Maastricht Lange Zeit war es bei wohlhabenden Familien üblich, bei einer Beerdigung Begräbnismedaillen oder „Leiden“ zu verteilen, die diese dann als Geschenk an die Kirche übergaben.[3] In einer einzigen Quelle wird eine Bestattungsmarke als direkte Zahlung an die Kirche für die Durchführung der Bestattung erwähnt.[4]
Gilden-Token
Beim Tod eines Zunftbruders wurden die Begräbnismarken einer Zunft unter den Mitgliedern verteilt. Diese mussten die Medaille bei der Beerdigung erneut abgeben und zeigten ihre Anwesenheit bei dieser Zeremonie.[5]
Gedenkmarke
Ebenso wie zu besonderen Anlässen wie Hochzeit und Geburt wurden auch für Beerdigungen besondere Beilagen zum Gedenken an den Verstorbenen hergestellt. In den katholischen Landesteilen wurden früher sogenannte „Todeskarten“ verwendet, die eine ähnliche Rolle erfüllten.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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