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Ben Haveman (1942) ist ein ehemaliger NiederländischJournalist und Schriftsteller.
Journalismus
Haveman arbeitete lange für de Volkskrant. Er veröffentlichte auch in der VPRO-Leitfaden.
Arbeit
Seine Interviews und Artikel zeichneten sich durch ihren oft humorvollen und melancholischen Ton aus, vor allem aber durch seinen Blick fürs Detail. Seine Arbeit wurde mit dem ausgezeichnet Preis für Zeitungsjournalismus (1977). Sein Debütroman Alles für die Dachrinne sorgte wegen einer angeblichen Einigung im journalistischen Metier für Aufsehen. In diesem urkomischen, aber herzzerreißenden und aufregenden Buch ist Beziehung das wichtigste Stichwort: gegen ein mediterranes, aber vor allem Berliner Dekor. Es endet wie ein griechisches Drama. Auf der Flucht (oder im Gegenteil auf der Suche nach) der unverarbeiteten Vergangenheit scheint der Protagonist das Schicksal zu fordern.
Bibliographie (Auswahl)
- Ben Havemann: Alles für die Dachrinne, Roman (Amsterdam 2011) ISBN 978 90 388 94218
- Ben Havemann: Bis zum Ende summen: Porträts von Leben und Tod (Amsterdam 2007) — ISBN 978-90-388-3125-1
- Eddy Posthuma de Boer (Fotos), Ben Haveman (Text), Jan Blokker (Vorwort): Amsterdam, Stadt meines Lebens (Amsterdam 2003)
- Brigitte Slot, Ben Haveman-Interviews: 29...00, Jubiläumsausgabe anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Robeco-Gruppe (Rotterdam 1999)
- Ernst Ris (1947-1998), Ben Haveman (Einleitung): So. Das war also nichts. Wenn es nur immer so wäre (Amsterdam 1994)
- Ben Havemann: Seifenblasen in einem Netz (Amsterdam 1985) ISBN 90-10-05458-6
- Ben Havemann: Oh glückliche Einsamkeit (Amsterdam 1977 – 1. und 2. Auflage), eine Serie von Einsiedlerporträts ISBN 90-6005-128-9
- Ben Havemann (Text), Waldemar Post (Abbildungen), Koot und Bie (Vorwort): Trend ohne Ende sprich: die Jagd nach der Illusion (Amsterdam 1976), Skizzen modischen Verhaltens