WikiDer > Benedykt Chmielowski
Benedykt Joachim Chmielowski (ähm, 20. März1700 - Firelejow at Rohatyn, 7. April1763) war ein PolierenPriester und Autor der ersten polnischsprachigen Enzyklopädie.
Leben
Chmielowski hat es gelebt Jesuitenkolleg und das Domseminar in Lemberg (Low) bei. Anschließend unterrichtete er an mehreren Schulen in dieser Stadt, und zu seinen Schülern gehörte Dymitr Jabłonowski, ein Mitglied des polnischen Adels der Jabłonowskis. Durch diese Verbindung erhielt er das Amt des Priesters in der Pfarrei Firlejów und wurde anschließend Hausprälat von Erzbischof Mikołaj Gerard Wyżycki von Lemberg, Decke in Rohatyn und Kanon in Kiew.
Nachdem Chmielowski zunächst Gebetsbücher, Hagiographien und Predigten veröffentlichte, verfasste er das Kompendium Nowe Ateny albo Akademia wszelkiej sciencji pełna, na różne tytuły jak na Klassen podzielona, mądrym dla memoriału, idiotom dla nauk, polly: Neues Athen oder Neue Akademie, gefüllt mit allen Phänomenen, unterteilt in Klassen, weise zum Nachdenken, neu in der Wissenschaft, wahlorientiert in der Praxis, traurig zum Vergnügen). Das Werk erschien 1745–46 in zwei Teilen und 1754–56 folgte eine erweiterte vierbändige Fassung, die in Lemberg (Lwow) veröffentlicht wurde.
In dem enzyklopädischen Werk hat er Informationen aus Theologie, Astronomie, Astrologie, Geographie, Geschichte, Politik, Mathematik, Zoologie, Botanik und Mineralogie zusammengetragen und sich dabei auf die Schriften von mehr als hundert Autoren, insbesondere historische und geographische Werke von Marcin Bielski, Jan Dlugosz und Marcin Kromer. Obwohl dem Autor Plagiate, Fehler und die Wiederholung veralteter Informationen vorgeworfen wurden und obwohl das Werk bald von neuen Veröffentlichungen wie z Zbiór potrzebniejszych wiadomości (Eine Sammlung der Nachrichten, die Sie brauchen) (1781-1783) von Ignacy Krasicki hat Chmielowski noch heute die Ehre, die erste polnischsprachige Enzyklopädie zu schreiben.
Er selbst ist einer der Protagonisten des Romans Księgi Jakubowe, ausgestellt in Warschau 2014 (Die Jakobsbücher), von Olga Tokarczuk, Literaturnobelpreis 2018.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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