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Benoît Franssen
Benoît Franssen
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Allgemeine Information
Vollständiger NameBenedikt Joseph Franssen
Geboren22. April1893
Verstorben2. Dezember1978
LandFlagge der Niederlande Die Niederlande
Arbeit
Genre(s)Kirchenmusik, HaFaBra-Musik
BerufKomponist, Musikpädagoge, Dirigent, Organist und Glockenspiel
Instrumente)Organ, Glockenspiel
Portal  Portalsymbol  Musik

Benedikt Joseph (Benoit) Franssen (Maastricht, 22. April1893 - Dort, 2. Dezember1978) war ein NiederländischKomponist, Musikpädagoge, Dirigent, Organist und Glockenspiel. Er beeinflusste eine wichtige Periode des Musiklebens in Maastricht und der umliegenden (Eu-)Region. Durch seine Restkompositionen hat er die Konzertpraxis und die Entwicklung der Glockenspielmusik in Belgien und Die Niederlande.

Persönlich

Er war der Sohn des Ingenieurs Johan Christiaan Hubertus Franssen und Anna Henriette Scholberg. Er selbst heiratete Marie Josephine Defesche. Ihr Sohn Jean Franssen war ein begabter Organist und ein bekannter Pianist. Ein weiterer Sohn Theophile Franssen (1929-2000) war ein begnadeter Organist und Musiklehrer in und um Maastricht. Benoît Franssen wurde zum Ritter im Orden von Oranien-Nassau, Ritter in der Silvester-Orden und er war Träger des Ehrenkreuzes Pro Ecclesia et Pontifice.

Lebenszyklus

Franssen stammte aus einer großen, musikalischen Familie, in der der römische Katholizismus eine wichtige Rolle spielte. Sein Vater, der auch Dirigent des Chores der Jesuitenkirche Maastricht war, beschäftigte ihn schon früh mit der Musik. Benoît studierte an der Staatlicher Kindergarten aus Maastricht. Auch seine musikalischen Begabungen hatte er vor allem aus eigener Initiative erheblich entwickeln können. Im Aachen er studierte am Gregoriushaus unter der Leitung des Hauptfachlehrers und Domkapellmeisters Nekes und erwarb dort sein Diplom in Chorleitung. Anschließend studierte er an der Königliches Konservatorium von Lüttich unter anderem bei Charles Danneels (Orgel), Malherbe (Gesang), Sylvain Dupuis (Kontrapunkt) und Carl Smulders (Harmonietheorie). Mit letzterem freundete er sich an, Smulders aus Maastricht, der für Franssen ein leuchtendes Vorbild blieb.

1913 wurde Franssen Dirigent des damaligen Chor des Heiligen Servatius. Nach seiner Ernennung würde er mehr als ein halbes Jahrhundert als Kantor/Organist und Dirigent bleiben mit dieser Kirche verbunden (seine beiden Söhne spielten dort die Orgel). Neben der Arbeit von Giovanni Pierluigi da Palestrina, Orlando di Lasso, Josquin Des Prez (Missa Hercules Dux Ferrariae, 1503) und Lodovico Grossi da Viadana, er führte imposante, modernere Massen von Alphons Diepenbrock und Hendrik Andriessen von. Er hat auch von ihm selbst komponierte Stücke aufgenommen, wie Loblieder und die praise Messe en l'honneur de Saint Servais.

Während der Erster Weltkrieg Franssen war ein Militärkapellmeister unter den neutralen Waffen. Nach dem Krieg wurde er Dirigent verschiedener Blas- und Fanfarenorchester in Limburg, darunter von Fanfare "De Maasgalm", Elsloo und der Philharmonie Sittard. Außerdem nahm er sein Studium wieder auf und erwarb Diplome in Musiktheorie, Harmonielehre und Gehörbildung am Gregoriushaus in Aachen und am Königlichen Konservatorium Lüttich. Aber er studierte auch Komposition bei Joseph Boy zum Königliches Konservatorium zu Brüssel. Er spielte auch in der Städtisches Orchester Maastricht (MSO) Bratsche und Basstuba. Ab 1922 unterrichtete er theoretische Fächer an der Städtischen Musikschule Maastricht bzw. am Städtischen Musiklyzeum. Zu seinen Schülern gehörten Paul Hupperts, Henri Heydendael, Gerard Kockelmans, Jean Wolfs, Louis Toebosch, Mathieu Steijns, Peter Serpentic und Willy Hageman.

1939 wurde er Vorsitzender des Römisch-katholische Organisten- und Dirigentenvereinigung in den Niederlanden und 1947 im Nationale Kommission für das Staatsexamen Berufe. 1957 wurde er Direktor der Konservatorium Maastricht.

Er war Glockenspieler und Komponist der Sommerglockenkonzerte in Maastricht.

Kompositionen

Messen und geistliche Musik

  • Messe en l'honneur de Saint Servais

Arbeiten für Glockenspiel

Literaturverzeichnis

  • Jos D'hollander: Komponistenportrait Benoît Franssen, in: Zeitschrift des flämischen Glockenspielverbandes, Temse, März 2002

Externe Links