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Bert Bossink (Amersfoort, 22. November 1946 - boxtel, 25. Dezember 2015)[1] war Chefredakteur des Magazins Klang der Sechziger[2], Manager, Medienpersönlichkeit und Co-Autor des Buches 'Das Liverpool der Niederlande'.
Laut seiner selbstgeschriebenen Biografie ist Bert in . aufgewachsen Nimwegen mit holländischer Musik, die im Radio gespielt wurde, und er wurde 1957 'komplett verkauft', als er 'Pete Felleman's Hitparade' vom ersten niederländischen DJ hörte Pete Felleman mit Musik von Die ewigen Brüder und Elvis Presley. In seiner Internatszeit, Anfang der sechziger Jahre, wurde er unter anderem ein Fan von Die Schatten und kaufte seine ersten Singles von Die Beatles, zu hören auf Radio Veronika.
1973 arbeitete Bert als Redakteur beim ersten niederländischen 60er-Magazin "The Roaring Sixties", das 1975 mit dem Rock'n'Roll-Magazin "Rockville" fusionierte. Auf vielfachen Wunsch startete Bert sein eigenes schabloniertes Sixties-Magazin. Der (Fabelhafte) Sound der Sechziger, das in den 1980er Jahren zu einem professionell aussehenden Magazin wurde.
Bert füllte die Zeitschrift mit seinem enzyklopädischen Wissen über die Musik der fünfziger, sechziger und siebziger Jahre, unterstützt von ständigen und gelegentlichen Mitarbeitern. Er griff auf Archivmaterial zurück, bestehend aus Zeitschriften, Plattencovern, Diskografien (komplett mit Labelnummern), Charts und Musikerfotos. Vincent Klauss Terminkalender mit Musikern, die in allen möglichen Bands gespielt hatten, waren etwas Besonderes. Das Magazin wurde pro Ausgabe vom treuen Leserkreis, Sponsoren und zu einem erheblichen Teil von Bert selbst finanziert. Er arbeitete an Radioprogrammen wie 'Popreconstruction', Die Steinzeit und 'Die Rückblende-Show'.
Im Laufe der Jahre hat Bert mehr als 170 Künstler aus dem In- und Ausland interviewt. Bert in seiner Autobiographie:
- Ich bin froh, dass ich einige dieser Künstler als sehr nette und menschliche Menschen kennengelernt habe. Ich war immer neugierig auf die Person hinter dem Künstler und habe oft sehr sympathische Künstler kennengelernt. Noch nie wurde ich vor die Tür geworfen und von Künstlern im In- und Ausland zum Essen mit meinem Partner eingeladen. Das ist sehr schön und hinterlässt einen großen Eindruck. Musik schafft Verbundenheit und Kontakte zu vielen Menschen und man hat dadurch ein sehr schönes soziales Leben, das ich nicht missen möchte.
1989, dem Jahr, in dem Bert von der Allgemeine Zeitung, schrieb Ton van Steen von der Stiftung Popmuseum die Chronik der Beatmusik'Das Liverpool der Niederlande'. Während des Let the Sixties Roll Festivals in diesem Jahr in Veendam stattfand, trafen Ton und sein Vorstandskollege Fred van Stralen, der eine kleine Ausstellung aufgebaut hatte, den Protestsänger Armand, der Bert Bossink gut kannte. Er brachte sie mit Bert in Kontakt, der Ton mit viel Informationsmaterial versorgte, mit dem er sein Buch schreiben konnte. Diese Zusammenarbeit führte schließlich zur Co-Autorschaft des Buches, für das es Bert 2001 gelang, einen Verlag zu finden: Bergboek (später Kirjaboek) und die notwendigen Sponsoren.
Von 1990 bis 1995 war Bert der Manager der Gruppe Danny Everett & The Spectacles.
2007 gründete Bert zusammen mit dem Blues-Mundharmonika-Spieler Ruud Wegman seine eigene Website, Tijd voor Teenagers. Noch heute besuchte er oft Konzerte und hielt Vorlesungen vor Studenten und schöpfte dabei aus seinem unerschöpflichen Wissen über die Popmusik aus drei Jahrzehnten. (Die Zeit danach wollte er nichts). Jedes Jahr besuchte er die Cliff & The Shadows-Fantreffen.
Die letzte Ausgabe des Klang der Sechziger erschien im Oktober 2008. Zwischen 1975 und 2008 erschienen 96 Ausgaben von Berts Magazin, die in der 236-seitigen Doppelausgabe vom September 2006 gipfelten.
Im Jahr 2011 war Bert Gast bei der Talkshow "The Hague Beatstad nr. 1 - Van Hofvijver tot Liverpoel", die im Pathé in Den Haag stattfand, die auch Jacques Senfu war anwesend.
Bert Bossink starb am Weihnachtstag 2015 an a Herzattacke.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Bibliographische Informationen |
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Niederländischer Thesaurus der Autorennamen Personen-ID:254795900 |