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BIS Records AB (AB ist schwedisch für N.V.) zu kersberga ist ein Plattenlabel aus Schweden, spezialisiert auf klassische Musik. Sie haben ungefähr 1500 Alben veröffentlicht.
BIS wurde 1973 von Robert von Bahro. Das Label lieferte zunächst Musikaufnahmen aus den nordischen Ländern Schweden, Norwegen und Finnland, aber schon bald beschränken sie sich nicht mehr und veröffentlichen Musik aus aller Welt. Nächster Moderne Musik sie veröffentlichen auch Alben mit klassischer Musik aus früheren Jahrhunderten. Im Gesamtpaket wurden eine Reihe von Serien aufgebaut, die ihresgleichen suchen. Somit hat man eine Reihe der Gesamtwerke von Jean Sibelius, die in den nächsten 3 Jahren (ab 2007) in Boxen nach Musikrichtung erscheinen wird. Außerdem gibt es noch Serien mit Musik von u.a. Kalevi Aho, Alfred Schnittke und Jon Leifs. Mit Schnittke waren sie ihren Kollegen voraus; sie hatten bereits einige Aufnahmen veröffentlicht, bevor "der Rest" anfing. Sie waren die Ersten, die es gab 5. Symphonie Editionen, das Werk zum 100-jährigen Jubiläum der Concertgebouw-Orchester.
Aufnahmen von/für BIS zeichnen sich durch eine sehr klare Klangqualität aus (ähnlich wie Chandos und ECM-Aufzeichnungen); andere Labels haben das mittlerweile auch, aber BIS war in dieser Hinsicht sehr fortschrittlich. BIS war eine der wenigen, die beim ersten Mal eine Warnung erwähnte CDs (1983); die Dynamik könnte den alten zu viel werden Sprecher. Eines ihrer ersten Alben auf CD war ein Album mit Percussion-Musik von Kroumata-Ensemble; die Warnung war nicht umsonst.
Aufnahmen von BIS können immer erkannt werden. Die CD wird nie sofort am Ende der Musik geschlossen; einige Sekunden Stille werden hinzugefügt. Das Backcover der CD ist fast immer komplett schwarz.
Zu Beginn der CD-Ära beschwerte sich Robert von Bahr einmal bei Grammophon, ein monatlich erscheinendes Magazin im Bereich der klassischen Musik. Junge Komponisten (und Liebhaber ihrer Musik) beklagten, dass hauptsächlich das Standardrepertoire veröffentlicht wurde. Bahr antwortete schriftlich, dass BIS bereit sei, aber dass die Verlage für dieses junge Repertoire so hohe Gebühren verlangten, dass eine Aufnahme dieser Musik selbst mit Schnittkes Musik nicht rentabel sei.