WikiDer > Blumenkohlbezirk
Blumenkohlbezirke sind Wohngebiete, die in Die Niederlande gebaut wurden, und zeichnen sich durch eine Blumenkohlstruktur oder "Baumstruktur" mit stark hierarchisch geordneten Verkehrsströmen, wobei der Durchgangsverkehr über eine Ringstraße (oder eine begrenzte Anzahl von Hauptverkehrsstraßen) geleitet wird. Wohngebiete sind wie Blumenkohlröschen an den Hauptstraßen "gepflanzt" und haben nur einen (Rund- oder Sackgassen-) Zugang, so dass sie autofrei sein.
Der Nachfolger des Blumenkohlviertels ist der VinexNachbarschaft, erbaut ab 1995.
Planer und Stadtplaner verwendet den Begriff "Blumenkohlviertel" in der Raumplanung und Planung für ein bestimmtes urbanes Wohnumfeld aus der Zeit 1970 – 1985. Aus städtebaulicher und planungstechnischer Sicht markieren die Wohnlandschaften dieser Zeit einen Wendepunkt in der niederländischen Stadtentwicklung von da an 1945. Die Gestaltung des Blumenkohlviertels war eine Antwort auf die Planungsdoktrin und das Design Thinking der neues Geschäft und der Begleiter Streifenbau und Stempelstruktur. Das Blumenkohlviertel bildet ein Intermezzo zwischen den funktionalistischen und monolithischen Vierteln nach dem Zweiten Weltkrieg und den eklektisch und retrospektiv Stile der neunziger Jahre.
Einige typische Beispiele für Blumenkohlviertel sind Vredenburg/Kronenburg in Arnheim, schälen im Wellen, Heilig-Nord im Vlaardingen,[1] De Blaak in Tilburg, Haaswijk in Oegstgeest und Weezenhof in Nimwegen. Blumenkohlviertel kommen auch an kleineren Orten vor, wie zum Beispiel in Welgelegen in Arbeitsdamm.