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EIN Blockbrecher ist ein Handwerker diese Blöcke Kalkstein sägt und bricht aus, besonders im Untergrund Mergelsteinbrüche. Das Limburger Mergel die ausgebrochen wurde, wurde oft als Baumaterial verwendet.
Geschichte
Schon in der Römerzeit wurde Kalkstein abgebaut, um Felder zu bewirtschaften beschmutzen und zur Verwendung als Bausteine. Dies geschah damals in offenen Steinbrüchen an Hängen, an denen Kalkstein zutage trat. Im Süd-Limburg (und Umgebung) im 13. Jahrhundert begann der Bau von Tunnelanlagen zur Gewinnung von Kalkstein.[1]
Viele Blockbrecher waren Bauern, denen das darüberliegende Land gehörte. Es gab auch professionelle Blockbrecher, an die die Arbeit ausgelagert wurde.[1]
Im Jahr 2020 sind in den Niederlanden nur Blockbrecher in der Sibber-Steinbruch im sibbe (Biene Valkenburg, Limburg).
Werkzeuge
Zu den verwendeten Werkzeugen zum Blockieren von Leistungsschaltern gehörten:[2]
- Steinsägen, haben grobe dreieckige Zähne 20-30 mm lang
- Meißel, inklusive Schießmeißel[2]
- Senklot
- Rollen
- Hobeln
- Zirkel
- Herrscher
- Quadrat
Darüber hinaus wird der Blockbrecher a Karbidlampe oder Öllampe als Beleuchtung in den dunklen Fluren.[2]
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Einige alte Sägen an der Wand des Steinbruchs Geulhemmer
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Blockbrechwerkzeuge im Steinbruch Geulhemmer
Methode
Um einen Kalksteinblock von einer Wand zu entfernen, musste an fünf Seiten ein Block vom Rest der Kalksteinwand gelöst werden. Ein Blockbrecher hat dafür mehrere Methoden verwendet:
- Mit einem Schießmeißel hat ein Blockbrecher etwa einen Meter tiefe Gräben gezogen.[2]
- Blöcke wurden mit Steinsägen ausgeschnitten.[4]
- Blöcke wurden mit einem Hebel oder Brecheisen gelöst.[2]
Die Blöcke wurden dann mit Pferden und Kutschen heraus- und weitertransportiert.[5]
Bei der unterirdischen Gewinnung des Kalksteins musste genug stehen bleiben, um das Dach weiterhin zu tragen. In dem Sint-Pietersberg ein gesunder Korridor war maximal vier Meter breit und die verbliebenen Säulen waren ebenfalls vier Meter breit. Wenn mehr Kalkstein entfernt wurde, war es Raubbau und das führte zu Einbrüchen.[1]
Bergbaumethoden
In Niederländisch-Limburg und Umgebung gibt es vier Gruppen von Abbaumethoden, nach denen Blockbrecher im Laufe der Jahrhunderte gearbeitet haben. Diese vier Methoden sind mit:[3]
- Schlagmeißel
- Säge und Meißel
- sägen und lochen
- mechanischer Antrieb
Gesundheit
Blockbrecher arbeiteten oft lange in den unterirdischen Tunnelsystemen. Bei einer konstanten Temperatur von 11° Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 98% führte dies zu rheumatischen und asthmatischen Erkrankungen. Auch ein Mangel an Tageslicht kann zu psychischen Beschwerden führen.[1]
Konzepte
Neben den bereits erwähnten Konzepten gibt es weitere, darunter:
- Ausarbeitung: Lösen eines Kalksteinblocks aus dem dahinterliegenden Kalksteinmassiv mittels Fronten und allseitiger Sägeschnitte.[3]
- Vertiefung: Kalksteinblöcke unter einer zuvor bearbeiteten Schicht in einer Schicht herausarbeiten, deren Oberseite zuvor den Boden bildete.[3]
- Workfront: der Ort, an dem Blockbrecher arbeiten (oder waren), um Kalksteinblöcke von der Wand zu entfernen (zu bearbeiten).
- Das Regal: eine Nische in einer leeren Wand, die durch Nuten und Sägeschnitte Blöcke im angrenzenden Kalkstein herausarbeiten soll.[3]
- Front/Schlitz/Schlitz: ein etwa acht bis zwanzig Zentimeter breiter Schlitz, um einen Block aus dem Mergelmassiv zu lösen.[3]
- Oberfurche/hui: eine horizontale Rille oben in einem Mergelblock, mit einem Meißel geschnitten und möglicherweise unten eingesägt, damit das Schneiden weniger Kraftaufwand erfordert. Die Spitze einer oberen Front ist später die Decke der Mergelgalerie.[3]
- Rückseite: Ein vertikaler Schlitz (aus einem Regal) mit einem Meißel auf der Rückseite eines Mergelblocks, der hergestellt wird, wenn ein Block nur von oben (und nicht von der Seite) zugänglich ist. Beim Vertiefen von der darüber liegenden Ebene aus wird ein hinterer Vorne gemacht.[3]
- Unten vorne: Ein horizontaler Schlitz am unteren Rand eines Blocks, der bei der Ausarbeitung eines Regals entsteht. Der Block wird dann nur noch hinten am festen Fels befestigt.[3]
- Seitenfurche: Eine vertikale Rille in der Seite eines Kalksteinblocks, die mit einem Meißel oder durch Kombination eines Meißels mit einer Säge ausgeschnitten wird.[3]
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
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