WikiDer > Sibber-Steinbruch
Das Sibber-Steinbruch oder Sibberberg, lokal als "der Berg" bezeichnet, ist ein Untergrund Mergelbruch im Dorf sibbe in dem Niederländisch Gemeinde Valkenburg aan de Geul. Die Korridore im Steinbruch haben eine Gesamtlänge von ca. 90 km. Die Gesamtfläche beträgt ca. 85 ha. Das macht den Sibber-Steinbruch – zusammen mit den Steinbrüchen im Sint-Pietersberg – der größte in den Niederlanden.[1]
Geschichte
Der Steinbruch wurde wahrscheinlich seit dem Mittelalter genutzt Blockbrecher im Einsatz und war zunächst primär für den lokalen Gebrauch gedacht. Im Laufe der Jahrhunderte entstand ein Korridorsystem mit einer Länge von ca. 30 km (ca. 25 ha). Um 1850 wurde der "Neue Berg" in Betrieb genommen. Zu diesem Zweck wurde an der Kreuzung Bergstraat-Lokerstraat, die noch heute genutzt wird, eine neue Einfahrt geschaffen. Sibbersteen wurde im 19. und 20. Jahrhundert bei Bauprojekten in ganz Limburg verwendet. Der neue Abschnitt hat eine Gesamtlänge von ca. 60 km (ca. 60 ha).[1]
Im Jahr 2019 wird der Steinbruch von zwei auf die Gewinnung und Verarbeitung von Mergelsteinen spezialisierten Bau- und Restaurierungsbetrieben mit jeweils ca. 15 Mitarbeitern betrieben. Die verarbeiteten Mergelsteine werden sowohl bei (kleinen) Neubauprojekten als auch bei der Denkmalsanierung eingesetzt.[2]
Benutzen
Mergelgewinnung
Im Jahr 2020 wird dies der einzige Mergelsteinbruch in den Niederlanden sein, in dem auf traditionelle Weise (d. h. durch "Blockbrechen") Mergelstein wird aus einem unterirdischen Tunnelsystem gewonnen.[3] Sibberstein (Limburgisch: subershtein) ist als leicht bearbeitbare, relativ harte Gesteinsart bekannt, die derzeit hauptsächlich im Restaurierungsbau verwendet wird. Die Schicht aus gewinnbarem Mergel im Steinbruch Sibber ist etwa zwei Meter dick. Darunter treten im Mergel Feuersteinknollen auf, was ihn als Baustein weniger geeignet macht. Darüber befindet sich die Tauw- oder Stellocavea-Schicht (Limburg: Haarschicht), die nicht wetterfest ist.[4]
Andere Verwendung
Aufgrund der konstanten Temperatur von ca. 10 Grad Celsius eignet sich der Steinbruch sehr gut für die in der Vergangenheit häufig vorkommende Lagerung von Agrarprodukten wie Kartoffeln und Rüben. Der Sibber-Steinbruch wurde auch für den Anbau von Pilze, Chicoree und Schwarzwurzeln. Von 1937 bis 1963 wurde Mergel aus dem Sibber-Steinbruch zur Kalkgewinnung verwendet. Dies geschah in der Limettenrösterei Biebosch ("das Kalkwerk"). Von diesem Kalkofen Reste sind noch auf der zu sehen Sibbergrubbe. Seit den 1990er Jahren wird ein Teil des Steinbruchs von der Firma ASP Adventure genutzt, zu der auch unter Tage gehört Mountainbike-Touren und andere Gruppen- und Firmenveranstaltungen. Dazu hat das Unternehmen einen neuen Eingang in Form einer 40 m langen Wendeltreppe am Daelhemerweg bauen lassen.[5]

Demonstration des Sägens eines Blocks von Sibbersteen, 1980

Mergelverarbeitung in Verbindung mit Wiederherstellung St.-Johannes-Kirche

wieder aufbauen Grabentor mit Sibbersteen, 2014

Rest Kalkofen Biebosch, 2014
Kulturelle Geschichte
Im Steinbruch Sibber gibt es auch a also Schutz, aus dem Französische Zeit (1794-1814), als viele Priester untertauchen mussten, weil sie Eid des Hasses Königtum und Anarchie weigerten sich, aufzugeben. Die Kohlezeichnungen neben dem Altar stammen vom deutschen Künstler Joseph Lucker (1865) und von Schulmeister J. Habets (um 1900). Die Kapelle ist ein Nationaldenkmal. An anderer Stelle im Steinbruch befinden sich Inschriften und Unterschriften aus dem 17. Jahrhundert und später.
Einer der Hauptkorridore
'Französische' Kapelle
Kohlezeichnungen
Detail Kohlezeichnung
Paläontologie
Im Sibber-Steinbruch, typisch Fossilien aus der Kreidezeit gefunden, wie Ammoniten, Belemniten, Schnecken und Seeigel. Ebenfalls Haifischzähne treten regelmäßig in den Mergelschichten auf. Im Jahr 2019 gab es einen überraschenden Fund von a Wirbel von a Plesiosaurier, ein ausgestorbenes Meeresreptil aus dem Jurazeit. Zuvor in der ENCI-Steinbruch zu Maastricht Wirbel und Kieferknochen von mosasaurier gefunden, ein Verwandter Sex. Das Fossil des Plesiosauriers wurde in die Naturkundemuseum Maastricht.[6]
Ressourcen und Referenzen
|
| Siehe die Kategorie Sibber-Steinbruch (Sibbe) von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |