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Bob de Geus
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Bob de Geus
De Geus 1986
Geboren10. März1923
Ankeveen
Verstorben15. August1999
Voorburg
LandschaftFlagge der Niederlande Die Niederlande
TeilKönigliche Landstreitkräfte
Dienstjahre-1985
RangGeneralleutnant der niederländischen Armee.svgGeneralleutnant
EinheitInfanterie
Schlachten/KriegeZweiter Weltkrieg
Auszeichnungensiehe Auszeichnungen

Teunis Johannes (Bob) de Geus (Ankeveen, 10. März1923Voorburg, 15. August1999) war mal Generalinspekteur der Bundeswehr. Während der Zweiter Weltkrieg war er Widerstandskämpfer. Seit März 1943 war er Teil von maart Gruppe Albrecht.

Die Kriegsjahre

De Geus war 17 Jahre alt, als der Krieg ausbrach. Er war auf der Christian MULO in Hilversum und wohnte in der Anemonenstraat. Er hatte zwei jüngere Brüder. Nach der Schule arbeitete er in Amsterdam bei der Nationale Versicherungsbanklebte aber weiterhin zu Hause. Dort hatte er eine Kristallempfänger, mit dem er Nachrichten belauscht und Bombardierung von Rotterdam gehört. Er sah auch die Luftschlachten um Hilversum. Allmählich wurde der Krieg realer und seine Wut nahm zu. Als die holländischen Soldaten sich der Grebbeberg besiegt und durch Hilversum gezogen, genug war genug. Er fing an, Deutsche zu ärgern, Reifen zu durchbohren, Telefonkabel zu durchtrennen. Er fuhr zur Arbeit mit dem Zug nach Amsterdam, und während einer solchen Reise wurde er gebeten, eine Karte der Flughafen Hilversum. In den folgenden Wochen wurde ihm die gleiche Frage mehrmals gestellt.

Nach dem berühmten Februar-Streik 1941 wollte er auch mit Kollegen auf der Bank streiken. Sein Chef riet ihm dann, zum HBS Repressalien zu vermeiden. Er folgte seinem Rat und ging in die 4. Klasse des Christian Lyceum in Hilversum.

1943 wurde er zum Arbeitsdienst in Deutschland. Er tauchte sofort in Brabant unter. Nach einer Woche kam er zurück und arbeitete für die Widerstandsgruppe von Gé Verheul. Ihr Hauptquartier war das Haus von Pfarrer Roth, dem Vater seiner Freundin. Roth wohnte am Utrechtseweg, der damals U61 hieß. Die Gruppe wurde daher die Gruppe U61 erwähnt. De Geus bekam verschiedene Aufgaben, er musste Untergetauchte mitnehmen und falsche Ausweise liefern. Dafür musste er die Schule schwänzen, aber das kam öfter vor und es wurde nichts darüber gesagt.

Im Sommer 1943 kam De Geus in Kontakt mit Gruppe Albrecht. Zusammen mit Eli Millenaar er würde von Albrecht zum Pfadfinder ausgebildet. Es stellte sich heraus, dass bei Albrecht viel mehr Disziplin herrschte, aber sie agierten auch überregional. Sie führten Spionage durch, mischten sich aber nicht in die Untergetauchten ein. Er lernte, Karten zu lesen und zu zeichnen, und er musste lernen, alle Insignien der Deutschen zu unterscheiden. Da der Stab des Oberbefehlshabers der Wehrmacht In Hilversum war es sehr wichtig, immer eine gute Karte für ein mögliches Bombardement auf die Wohnungen hochrangiger Militärs zu haben. Nach Weihnachten 1943 kam er gar nicht mehr zur Schule, weil er mit seiner Spionagetätigkeit zu beschäftigt war.

De Geus radelte mit Elt Millenaar herum, um Situationen zu zeichnen. Dazu hatte er eine gefälschte Freistellungsbescheinigung, aus der hervorging, dass er den Deutschen Holz für ihre Generatoren lieferte. Nach ihrer Ausbildung wurde Eli nach Gelderland versetzt. De Geus blieb in Hilversum. Auch der Palmenkaserne in Bussum fiel in seinen Bezirk. Er radelte den ganzen Tag herum und zeichnete nur zu Hause. So wusste er es nicht Milchhaus diente als Offiziersquartier, wo sich die Panzermauer befand, wo SS-Männer untergebracht waren und wo die Abschiedsfeier für General Friedrich Christiansen früher gewesen. Manchmal forderte er ein Bombardement, zuerst in London, später in den befreiten südlichen Niederlanden. Leider gingen diese Präzisionsbombenabwürfe manchmal schief: Nach der Befreiung der südlichen Niederlande gingen die Karten von De Geus an den dortigen Armeestab.

De Geus behielt auch die Schutzbunker tauschen Behalte den Doodweg im Auge. Dieser für Oberbefehlshaber Friedrich Christiansen gebaute Kommandobunker war mit einem Funkbunker und einem Bunker mit Telefonzentrale verbunden. Der Verbindungsbunker war als Satteldachhaus getarnt, so dass es aus der Luft nicht zu erkennen war. Familien, die in der Gegend leben, mussten umziehen, während Beamte wie Heinrich Claes zog in die verlassenen Gebäude an der Hoflaan. Claes wurde am 8. Mai 1945 gefangen genommen.

De Geus arbeitete unter den Pseudonymen Arend und Mookmans oder Mook. Erst nach dem Krieg traf er sich Henk de Jonge (Albrecht) und seine anderen Mitarbeiter.

Nach dem Krieg

Von 1980-1985 De Geus . war Generalinspekteur der Bundeswehr. Sein HQ war oben Der Schwalbenberg.

Auszeichnungen

Externe Links

Vorgänger:
Witius Henrik de Savornin Lohman
Generalinspekteur der Bundeswehr
1980-1985
Nachfolger:
Hans Verheiden