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Bob van Gelderen | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Jacob van Gelderen | |||
| Geboren | 10. März1891 | |||
| Geburtsort | Amsterdam | |||
| Verstorben | 14. Mai1940 | |||
| Ort des Todes | Den Haag | |||
| Politische Funktionen | ||||
| 1937-1940 | Mitglied Repräsentantenhaus | |||
| Biografie bei Parliament.com | ||||
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Jacob (Bob) van Gelderen (Amsterdam, 10. März1891 – Den Haag, 14. Mai1940) war ein NiederländischÖkonom und Politiker.
Jugend, Studium und Arbeit
Van Gelderen wurde in Amsterdam geboren und wuchs dort in einer bürgerlichen Familie auf. Sein Vater war Ladenbesitzer. Er machte sein Diplom an der Public Trade School und erwarb anschließend die MO-Zertifikate in Staatsökonomie und Statistik. Anschließend arbeitete er als Beamter beim damaligen Bureau of Statistics, einer Abteilung der Gemeinde Amsterdam. Er wurde Mitglied der SDAP wo er gehörte der marxistisch linker Flügel gesetzt und als Kommentator für die angeschlossene Tageszeitung gearbeitet Die Menschen. Hier verfasste er unter dem Pseudonym J. Fedder wirtschaftliche Reflexionen und Kommentare. Er hat auch für das Magazin geschrieben Die neue Zeit für die damalige Zeit wegweisende wirtschaftliche Überlegungen zur "langen Welle" der Wirtschaft. Es stellte sich heraus, dass die Schwankungen des Preisniveaus in verschiedenen Ländern eine größere Amplitude als zehn Jahre haben und Jahrzehnte andauern können. Zwischen 1916 und 1919 veröffentlichte er beim Arzt Ben Sajet eine Reihe medizinstatistischer Studien. 1918 verfasste er auch einen demographischen Übersichtsartikel über den Einfluss der Erster Weltkrieg über die Bevölkerungszusammensetzung von Amsterdam.
Niederländisch-Ostindien
1919 zog Van Gelderen nach Batavia im Niederländisch-Ostindien wo er vom damaligen Ministerium für Landwirtschaft, Industrie und Handel als Leiter des dort neu eingerichteten statistischen Dienstes angestellt wurde. Dort wurde er Direktor der Zentralstelle für Statistik, die er bis 1932 blieb. In Briefen und Veröffentlichungen wandte er sich gegen die proportionale Gewinnsteuer in der Kolonie und argumentierte gegen die Ansichten des damaligen Ministers. Treub in einem progressiven Tarifsystem, da dies der tatsächlichen Situation in Niederländisch-Ostindien besser entspricht. 1928 wurde er durch Sonderberufung zum Professor für Volkswirtschaftslehre an der juristischen Fakultät in Batavia berufen. Seine Antrittsvorlesung befasste sich mit der Geschichte der Wirtschaftsphilosophie im Wandel der Zeit bis hin zur mathematischen Richtung und der Österreichische Schule. Er hat sich davon distanziert Marxismus als wirtschaftstheoretische Untermauerung durch Veröffentlichung von Artikeln in Der sozialistische Führer ab 1930. Er wurde auch in der indischen Sozialdemokratischen Partei aktiv. 1928 wurde er deren Vorsitzender.
Die Niederlande
Van Gelderen kehrte 1933 in die Niederlande zurück. Er wurde Leiter der Krisenabteilung der Ministerium für Kolonien. Er sprach sich dafür aus, während der Wirtschaftskrise ein Äquivalent des Plan-De Man in Niederländisch-Ostindien einzuführen, das staatliche Beihilfen vorsah. In dem Arbeitsplan Als Mitglied des Wissenschaftlichen Büros der SDAP verfasste er 1935 das Kapitel über Niederländisch-Ostindien. 1937 wurde er durch Sonderberufung zum Professor für Soziologie an die Universität Utrecht. In seiner Antrittsvorlesung setzte er sich für staatliche Eingriffe in die Wirtschaft und eine bessere internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit ein. Im selben Jahr wurde er auch im Namen der SDAP Mitglied der SDAP Repräsentantenhaus. Zwei Jahre später ist es ihm gelungen Willem Drees LasterFraktionsführer.
Persönliche Daten und Tod
Van Gelderen war verheiratet und hatte eine Tochter und zwei Söhne aus seiner Ehe. Am 10. Mai 1940 erreichte er als einer der wenigen Abgeordneten des Repräsentantenhauses das Parlamentsgebäude, wo er einem Kollegen gegenüber erklärte, es sei vorbei. Vier Tage später nahm er sich mit seiner Frau und den beiden jüngsten Kindern das Leben.