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Boeveriewijk
Boeveriewijk
Bezirk von Brügge
Kerndatei
GemeindeBrügge
KreisCenter
NachbarschaftWestbrügge Viertel
Koordinaten51°11'56"N, 3°12'42"E
Andere
Postleitzahl(s)8000
Detailkarte
Karte von Boeveriewijk
Boeveriewijk auf OpenStreetMap.
Fotos
Van Peenen Armenhaus im Boeveriewijk.
Van Peenen Armenhaus im Boeveriewijk.

Das Boeveriewijk ist ein Teil von Westbrügge Viertel, im Südwesten des Zentrums von Brügge.Der Stadtteil entstand als Ergebnis des Generalsanierungsplans, der am K B vom 23. Dezember 1875 des Bezirks zwischen den Boeveriestraat/Freitagsmarkt und der Hendrik Consciencelaan einerseits und die Smithstraße und der Koning Albert I Allee andererseits.

Geschichte

Bis zum 19. Jahrhundert war dies außerhalb der Boeveriestraat selbst ein relativ dünn bebautes Gebiet mit den Verbindungsstraßen Uhr Straße, Spiegelstraat und Fonteinstraat zwischen Boeveriestraat und Boeverievest. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden Reihen von kleinen Häusern wie "fortjes" (Fort "De Vestel" in der Fonteinstraat und Fort "De Badts" an der Ecke Hauwerstraat mit der damaligen Boeverevest) gebaut.

Aufgrund der schlechten Lebens- und Wohnverhältnisse ergriff der Stadtrat eine Reihe von Maßnahmen. Die Errichtung der neuen Baulinie für die Klokstraat und die Bisschopsstraat durch den Königlichen Erlass vom 23. Jungfrauenstraße, wodurch die Bisschopsstraat absorbiert wurde. Die Klokstraat und die Fonteinstraat wurden auf eine Breite von neun Metern gebracht. Die Spiegelstraat verschwand und später wurde die Van Voldenstraat als dritte Querstraße gebaut.

Die Mühlenmauern an den Festungen wurden entfernt und eine Straße entlang der Festungen gebaut. Dies war Teil eines breiteren Rahmens des systematischen Rückbaus der Windmühlen seit 1839 und des Umbaus der alten Stadtfestungen in eine Fußgängerzone und Fahrbahn (ab 1853). Der Plan sah den Abriss zahlreicher Gebäude, die Umnutzung und den Bau von Wohnungen nach strengeren Vorschriften vor. Zu den enteigneten Liegenschaften gehörte die ehemalige Glockengießerei von Joris Dumery in der Spiegelstraat und den drei hölzernen Maiswindmühlen, genannt "Hazelare", "Groot Waterhuis" und "Hoogmolen", auf der Boeverievest. Die Mühlenwände wurden ausgegraben, um die Hendrik Consciencelaan zu schaffen.

In der sanierten Zone galten eine Reihe von Bauvorschriften. Die Parzellen durften nicht geteilt werden, jedes Haus musste einen Garten oder Hof haben und die Gebäudehöhe war auf drei Stockwerke beschränkt. Dadurch erhielt der Stadtteil ein homogenes Straßenbild bestehend aus Reihenhäusern mit Gesimsgiebel, zwei bis vier Jochen und drei Geschossen unter Satteldach, meist als Einheitsbauten konzipiert.

Plätze und Straßen

An der Kante:

Im Boeveriewijk selbst:

Literatur

  • Adolf DUKLOS, Brügge, Geschichte und Souvenirs, Brügge, 1910.
  • Brügge, Richtplan für das historische Stadtzentrum, Brügge, 1976.