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Botho Lucas
Botho Lucas
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Allgemeine Information
GeborenKoslin, 2. Juni 1923
VerstorbenKöln, 15. Mai 2012
LandFlagge von Deutschland Deutschland
Arbeit
Genre(s)Schlager
BerufChorleiter, Akkordeonist und Komponist
Instrumente)Akkordeon
Handlung(en)Botho Lucas Choro
(und) IMDb-Profil
(und) Allmusic-Profil
Portal  Portalsymbol  Musik

Botho Lucas (Koslin, 2. Juni1923 - Köln, 15. Mai2012) war ein Deutsche Chorleiter, Akkordeonist und Komponist.

Jugend

Botho Lucas war der Sohn eines Malers. Er spielte seit seiner Kindheit Akkordeon und schrieb kleine Kompositionen. Seine ersten Auftritte hatte er in der Kösliner Band "5 Tango", die im Clubhaus "Deutsche Eiche" in . spielte Rogzów gespielt. 1940 ging er nach Berlin, wo er kleine Auftritte in musikalischen Quartetten hatte, die aus Geigen, Saxophon und Akkordeon bestanden. 1942 wurde er zum Militärdienst eingezogen und landete 1944 in Russisch 1949 kehrte Lucas nach Berlin zurück und wurde erstmals als Solist am Akkordeon engagiert. Einige Zeit später gründete er das Lucas Trio. Die Gruppe zerfiel durch einen Todesfall. Zunächst baute er ein Trio neu auf, das er dann zu einem Quartett ausbaute, das neben Lucas aus dem Tenor Bernd Golonsky, dem Bariton, bestand Günter Kallmann und der Bassist Ralf Paulsen.

Werdegang

1959 verlegte Lucas seinen künstlerischen Schwerpunkt von Berlin nach Köln, wo er mit seinem Quartett als Studiochor für die "Musikproduktion West" arbeitete. Daraus entstand 1961 die Botho-Lucas-Chor. Zu Lucas' größten Erfolgen zählten damals die Berliner Polka und das religiöse Lied Danke für diesen guten Morgen, mit dem Martin Gotthard Schneider zuvor den „Wettbewerb für neue religiöse Lieder“ der „Evangelischen Akademie Turzing“ gewonnen hatte.

Neben zahlreichen namhaften Künstlern arbeitete Lucas auch mit Kinderchören und betreute als Manager und Produzent „Die Sonntagskinder“ und die „Euro Cats“. Anke Engelke Lucas blieb in seiner Heimatstadt, die nach der Zweiter Weltkrieg Biene Polen war verbunden, verbunden. Einige Jahre vor seinem Tod komponierte er eine CD für seine aus Köslin vertriebenen Landsleute. Sein Lebensgefährte sprach nach seinem Tod die Worte: "Die Hälfte seiner Seele ist immer in Pommern Bitte".