WikiDer > Gemeindeschule

Brede school

Das Gemeindeschule ist in Die Niederlande und Flandern - eine Definition für die zusammenarbeitenden Parteien, die mit heranwachsenden Kindern zu tun haben. Dazu gehört in jedem Fall Bildung und Wohlbefinden, aber oft auch Tagesbetreuung, Kultur, sport, de Bibliothek, usw.

In Flandern wurde die "Schule De Brede" erstmals 2003-2004 von der Höheren Arbeitsanstalt (HIVA) im Auftrag des flämischen Bildungsministeriums. Ein erstes Kompetenzzentrum wurde (2006) innerhalb der Katholische Fachhochschule Kortrijk. Inzwischen sind in ganz Flandern und Brüssel verschiedene Gemeinschaftsschulen entstanden.

In Brüssel hat der Vorstand der Flämischen Gemeinschaftskommission Ende 2010 einen Visionstext verabschiedet.[1] Seitdem hat das VGC diese Vision durch substanzielle Unterstützung, lokale Koordination und Zuschüsse für Gemeinschaftsschulen in Brüssel umgesetzt und verankert. Das Brüsseler Bildungszentrum bietet Unterstützung und Qualitätssicherung für die örtlichen Gemeinschaftsschulen in Brüssel.[2][3]

Definition

Die Gemeinschaftsschule ist eine Partnerschaft zwischen Parteien, die sich mit heranwachsenden Kindern beschäftigen. Ziel der Partnerschaft ist es, die Entwicklungsmöglichkeiten der Kinder zu erhöhen. Ein weiteres Ziel kann eine kontinuierliche und zusammenhängende Pflege sein. Bildung ist in jedem Fall ein Teilnehmer. Tagesbetreuung, Wohlergehen, Kindergarten, Sport, Physiotherapie, Kultur, Bibliothek und andere Einrichtungen können ebenfalls Teil der Gemeinschaftsschule sein.

Trainieren

Bisher wurde die Gemeinschaftsschule hauptsächlich im Primarbereich genutzt, aber der Sekundarbereich hat begonnen, aufzuholen. Im Jahr 2009 gab es etwa 1200 Gemeinschaftsschulen im Primarbereich.

Aufgrund des Antrags von Van Aartsen-Bos (2005), der 2007 zu einer Änderung der WPO führte, gehen viele Grundschulen nun eine Partnerschaft mit Kinderbetreuung ein. Diese Gesetzesänderung verpflichtet die Schulen, auf Wunsch der Eltern eine Kinderbetreuung (BSO) zu organisieren. Auch in den Projekttagesarrangements und Kombifunktionen (2006-2008) wurde die Entwicklung von Vor-, Hort- und Hortbetreuung in einem zusammenhängenden Arrangement angeregt. Jetzt müssen (oft kleine) Kinder oft erst in den Hort (BSO), dann in die Schule, dann übernachtet, dann wieder in die Klasse, dann wieder zurück ins BSO, und sind deshalb ab eins den ganzen Tag unterwegs .Schulen, die mit Spielgruppen und Kinderbetreuung kooperieren, können als Grundeinrichtungen angesehen werden. Gemeinschaftsschulen haben mehr Ambitionen. Sie wollen auch im Bereich Sport, Kultur, Betreuung und ggf. weiteren Bereichen sinnvolle Angebote für Kinder schaffen. Breite Schulen verbinden in der Regel auch unterschiedliche Formen der Bildung und Jugendbetreuung. Oft gibt es auch Gemeinschaftsschulen Spielgruppen und Kinderkrippen vorhanden, wodurch ein kontinuierlicher Lernpfad realisiert wird. In manchen Fällen ist es auch Beratungsagentur oder Schreibtische für Jugenddienste einen Platz in der Gemeinschaftsschule. Ziel all dessen ist es auch, die Wege zwischen den verschiedenen Einrichtungen zu verkürzen und so die Betreuung der Kinder bei Bedarf effizienter zu gestalten. Diese Partnerschaften sind meist auch effizienter, weil die Ressourcen der verschiedenen Institutionen gebündelt werden (können). Dies bringt insbesondere beim Wohnen Vorteile gegenüber der Situation, in der jede dieser Einrichtungen eine eigene Unterkunft zur Verfügung stellen müsste.

Geschichte

Die ersten Gemeinschaftsschulen wurden in den 1980er Jahren in Schweden und Großbritannien gegründet, mehr als zehn Jahre später auch in den Niederlanden, unter anderem in Groningen, wo die erste Schule dieser Art von D66-AldermanHenk Pijlman, unter dem Decknamen Fenster Schule. Die Groninger Fensterschulen hatten eine beispielhafte Funktion innerhalb der WRR-Bericht Vertrauen in die Nachbarschaft[4]. Später folgten andere niederländische Städte mit ähnlichen Konzepten von Broad Schools, die - zum Beispiel in Amsterdam ebenfalls Gemeinschaftsschulen erwähnt wurden. 2004 waren es schon über 500. Die Schulen sind unter vielen Namen aktiv, in Utrecht zum Beispiel ist von einer Forumsschule die Rede, aber für alle sind die Kinder zentral und traditionell Schotte zwischen verschiedenen Einrichtungen, die sich mit dem Wohl von Kindern befassen, werden aufgebrochen.

In der Praxis stellte sich oft heraus, dass sich verschiedene Institutionen zwar in ihrer "Art der Arbeit" als völlig anders empfanden als andere Institutionen, sich aber nicht oder kaum kannten. Durch die physische Zusammenführung solcher Organisationen könnten viele Vorurteile abgebaut und die tatsächliche Zusammenarbeit viel besser realisiert werden.