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Katz. Schloss | ||
| Ort | St. Goarshausen, | |
| Koordinaten | 50° 9′ N, 7° 43′ O | |
| Allgemeines | ||
| Schlosstyp | Hohe Burg | |
| Eingebaut | 1360 bis 1371 | |
| Zerstört in | 1806 | |
| Umgebaut in | 1896 | |
| Webseite | http://www.burg-katz.de | |
| Detailkarte | ||
| Liste der Schlösser in Deutschland | ||
Das Katz. Schloss (Deutsche: Burg Katz) ist einer am rechten Ufer des Rhein gelegenes Schloss in St. Goarshausen, Rheinland-Pfalz. Die Burg trug ursprünglich den Namen Neukatzenelnbogen, sondern als Gegenstück zum Burg Maus später populär als Schloss Katz. Das Schloss war Teil der UNESCOWeltkulturerbeOberes Mittelrheintal.
Geschichte
Die Burg wurde zwischen 1360 und 1371 von den Grafen von Katzenelnbogen gebaut. Sein Bau war die Antwort auf die mächtigen Gräber der Burg Rheinfels über den Bau der , der 1356 einen Steinwurf entfernt begann KeurtrierseBurg Mausbur. Zusammen mit der Festung Rheinfels auf der linken Flussseite bildete der Burgneubau der Grafen von Katzenelnbogen auf der rechten Seite eine wichtige Bastion für die Maut am Rhein.
Mit dem Aussterben der Familie Katzenelnbogen 1479 ging die Burg an die Landgrafen von Hessen über. Dadurch wurden sowohl die Burg Katz als auch die Burg Rheinfels zum Streitpunkt im Erbstreit zwischen den Linien Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt. Die Burg wurde 1626 und 1647 belagert und teilweise zerstört. Während der Schlacht wurde die Burg aber auch mehrmals durch Befestigungsanlagen und Geschützstellungen verstärkt.
1692, während der Belagerung der Burg Rheinfels, wurde die Burg durch die französische Eroberung von zerstört Ludwig XIV wieder Schaden. Während der Siebenjähriger Krieg die Burg wurde 1758 von den Franzosen erobert, aber 1763 zurückgegeben. Endlich lass Napoleon Sprengen Sie die bis dahin noch intakte Burganlage im Jahr 1806, wie es bei der Schloss Gutenfels Biene kaub.
Die Ruine gelangte ab 1816 in die Hände der Herzogtum Nassau, bekam dann mehrere Besitzer und gelangte schließlich in die Hände des damaligen Bezirkshauptmanns von Sankt Goarshausen, Ferdinand Berg. Er ließ das Schloss vom Kölner Architekturbüro Schreiterer & Below zu einem Wohnhaus umbauen. Die mittelalterlichen Überreste wurden wenig beachtet. Der rheinseitig gelegene Teil der Anlage erinnert nur noch vage an die ehemalige Burg. Die Ruine der bergfriedTeile der Wehrmauer an der Bergseite und der Kraft sind jedoch noch mittelalterlich.
1928 wurde das Schloss verkauft. Ab 1936 fiel der Komplex in die Hände der Reichsarbeitsdienst und bekam dann verschiedene Ziele. Da das Gebäude 1987 den Brandschutzbestimmungen nicht mehr entsprach, wurde das Schloss zum Verkauf angeboten. Zum Preis von DM 4,3 Millionen löscht die japanisch Unternehmer Satoshi Kosugi den Komplex erwerben. Ursprünglich wollte er das Schloss zu einem Hotel speziell für japanische Touristen umbauen. Diese Erweiterung fand jedoch nicht statt. Noch heute ist die Burganlage in japanischer Hand. Eine Besichtigung des Schlosses ist daher nicht möglich.
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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