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Burcht Maus
Burg Maus
Burg Maus
OrtWellmich (Sankt Goarshausen), Flagge von Deutschland Deutschland
Koordinaten50° 10′ N, 7° 42′ O
Allgemeines
SchlosstypHohe Burg
Eingebaut1353-1388
Webseitehttp://www.burg-maus.de
Detailkarte
Burg Maus (Rheinland-Pfalz)
Burg Maus
Liste der Schlösser in Deutschland

Das Burg Maus (Deutsche: Burg Maus) in Wellmich bei St. Goarshausen (Rheinland-Pfalz) liegt auf 98 Metern über dem Meeresspiegel Höhe Burg in dem Mittelrheintal aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Seit 2002 ist das Schloss Teil des UNESCOWeltkulturerbeOberes Mittelrheintal.

Geschichte

Wellmich (Welmenach) mit der Burg Maus (Thurnberg) nach Matthäus Merian, 1646

Der Bau der Burg unter dem Namen Peterseck (ebenfalls: Thurnberg und Deuernburg) wurde von der Erzbischof von Trier, Bohemund II. von Saarbrücken (1354–1361), begonnen und fortgeführt von den Erzbischöfen Kuno II. von Falkenstein (1362–1388) und Werner von Königstein (1388–1418).

Zweck des Baus war die Verteidigung der rechtsrheinischen Besitzungen von Trier, um ein Gegengewicht zu den Herren von Katzenelnbogen mit ihren mächtigen Burg Rheinfels am anderen Flussufer. Es Keurtrierse planen, eine zweite Burg am linken Rheinufer zu bauen, die Petersberg, wurde nie durchgeführt.

Als Gegenmaßnahme verließ der Graf von Katzenelnbogen die Burg einige Kilometer flussaufwärts Neu Katzenelnbogen, später verkürzt zu Katz (Übersetzung: Katze), bauen. Im Volksmund erhielt Schloss Peterseck später aufgrund dieses Katz-und-Maus-Spiels den Namen Maus.

Die Erzbischöfe Kuno II. von Falkenstein und sein Nachfolger Werner von Königstein residierten gerne auf Burg Maus und starben auch dort. Beide Erzbischöfe wurden in der Kirche St. Kastor zu Koblenz wo ihre Gräber heute noch zu sehen sind. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg Lehen des Grafenhauses Nassau-Sporkenburg.

Die Burg wurde nie zerstört, aber der Verfall setzte im 18. Jahrhundert ein. Bereits im Jahr 1744 wurde die Burg als baufällig und unbewohnt beschrieben. Zu dieser Zeit taucht auch erstmals der Name Maus auf. Das baufällige Schloss wurde 1806 zum Abriss verkauft, aber vom Abriss kam wenig. 1834 erwarb Friedrich Gustav Habel die Ruine, der sich für den Erhalt des Bauwerks einsetzte.

Zwischen 1900 und 1906 wurde das Schloss schließlich unter der Leitung des Architekten Wilhelm Gärtner wieder aufgebaut, wobei das Erscheinungsbild weitgehend erhalten blieb.

Externer Link

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