WikiDer > Buchsbaummotte
| Buchsbaumfalter | |||||||||||||
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| Taxonomische Klassifikation | |||||||||||||
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| Nett | |||||||||||||
| Cydalima Perspectalis (Gehhilfe, 1859) | |||||||||||||
| Seltene dunkle Form | |||||||||||||
| Raupe des Buchsbaumfalters | |||||||||||||
| Bilder auf | |||||||||||||
| Buchsbaumfalter auf | |||||||||||||
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Das Buchsbaumfalter (Cydalima Perspectalis) ist eine Schmetterlingsart aus der Familie der Grasmotten (Crambiden). Der wissenschaftliche Name der Art wurde 1859 von Francis Walker veröffentlicht. Diese Art kommt natürlich vor in Ostasien, und ist dabei Europa ein invasiv exotisch, erstmals 2006 im Grenzgebiet Deutschland-Schweiz erwähnt.
Beschreibung
Die Flügel des Buchsbaumfalters sind weiß mit dunklem Rand. Die Flügelspannweite beträgt etwa 4 cm. Es gibt auch eine seltenere, rein braune Sorte. Die Falter leben etwa acht Tage und ein Weibchen kann bis zu fünfhundert Eier legen. Die jungen Raupen sind schmutziggelb und wenige Millimeter groß, wachsen aber schnell zu leuchtend grünen Exemplaren mit schwarzem Kopf heran. Sie können bis zu 4 cm lang werden und sind dann fast einen Monat alt. Nach dem Raupenstadium verpuppen sie sich in den zurückgelassenen Spinnweben. Das Puppenstadium dauert etwa vierzehn Tage.
Die Raupe überwintert in a Buchsbaum. In Belgien und den Niederlanden gibt es zwei Generationen pro Jahr.
Aussehen
Der Buchsbaumfalter stammt aus Ostasien (Japan, Südkorea, China). Nach Recherchen der Universität Basel Es wurde 2006 über Natursteinverpackungsholz aus Asien nach Europa eingeführt. Danach breitete sich die Verbreitung schnell von Deutschland und der Schweiz auf das übrige Europa aus. Die Art wurde erstmals 2007 in den Niederlanden identifiziert, als ein Schmetterling in Boskoop, Südholland, fotografiert wurde.[1] Obwohl die Art einige Jahre lang nur lokal entlang der Flüsse in Südholland, Nordbrabant und Teilen von Utrecht vorzukommen schien, kam sie auch anderswo im Land vor. 2018 trat er bereits in ganz Europa auf.
Im Ursprungsland sind Buchsbaum und andere Pflanzen betroffen. In Europa scheint die Buchsbaummotte eine Vorliebe für die Einheimischen zu haben Buchsbaum sempervirens, die in Asien nicht zu finden ist.
Umfangreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass unter normalen Gartenbedingungen nur wenige andere Pflanzen betroffen sind und der Schaden hauptsächlich auf Buchsen beschränkt ist. Tests zeigen, dass nicht alle Buchsbaumarten gleich empfindlich sind und insbesondere japanische Arten eine bessere Verträglichkeit aufweisen.
Beschädigung
Die jungen Raupen fressen Teile des Mesophylls. Ausgewachsene Raupen können eine Pflanze in kurzer Zeit vollständig entlauben. Die Seide bleibt auf den betroffenen Pflanzen. Aufgrund seiner starken Erholungsfähigkeit wird der Buchsbaum nach acht Wochen wieder austreiben.
Kampf
Um zu vermeiden, dass die Pflanze stirbt, nachdem sie kahl gegessen und wieder gekeimt wurde, ist es wichtig, die Pflanze nicht wieder fressen zu lassen, indem man die Motte bekämpft.
Die Raupen des Buchsbaumfalters sind sowohl chemisch als auch biologisch leicht zu bekämpfen. In Gärten werden organische Mittel bevorzugt. Dafür beide Bacillus thuringiensis (für Privatpersonen in Belgien und den Niederlanden nicht zugelassen, aber im übrigen Europa) als Produkte auf Basis von spinosad verwendbar. Lavamehl und Kalkmehl ist für Buchsbaum sicherlich nicht schlecht, aber praktische Untersuchungen haben gezeigt, dass dies nicht ausreicht, um die Raupen aufzuhalten. Pheromonfallen dienen der Überwachung und reichen zur Bekämpfung nicht aus.
Bei jedem neuen Schädling und damit auch bei dieser invasiven Motte müssen die natürlichen Feinde die Raupen erst kennenlernen, bevor sie zur Bekämpfung beitragen können. Inzwischen ist klar, dass viele Vögel diese Raupen fressen. Umfangreiche Untersuchungen in den Niederlanden und Belgien haben zudem gezeigt, dass der Einsatz von Raupenmitteln nicht die Ursache für das Vogelsterben sein kann, sondern die gefundenen Wirkstoffe aus den sogenannten Hausgarten- und Küchenmitteln stammen.[2]

Befallener Buchsbaum

Wespen eine Raupe essen
Folgen der Buchsbaummotten-Invasion in Almelo (2018)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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