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Capital Radio
MV King David, Noordwijk aan Zee, gestrandet in der Nähe des ehemaligen Palace Hotels, 11. November 1970

Hauptstadtradio war ein Seesender in den Händen der kostenloses Radio-Organisation Internationale Rundfunkgesellschaft (IBS), die auf einer Wellenlänge von 270 Metern vom Sendeschiff aus sendet MV König David, die in damals internationalen Gewässern vor Anker lag, nämlich sechs Meilen vor der Küste bei Noordwijk.

Testübertragungen gestartet am 1. Juni1970 und regelmäßige Programme begannen am 1. September dieses Jahres. Das Ungewöhnliche Silber- Sendeantenne, bestehend aus einem zusammenklappbaren Ring und dann zwei Ringen, die am Mast in der Mitte des Schiffes hängen, verursachte viele Probleme mit der Wind, und sogar bei zu hoher Sendeleistung geschmolzen. Normalerweise war eine Sendeleistung von 10 kW vorgesehen, aber nur 1 kW wurde erreicht; dennoch war der Empfang in den Niederlanden und Belgien anständig. Der Sender hatte regelmäßig Probleme und war gelegentlich aus der Luft.

Das Programm war anders als bei den anderen Offshore-Kanälen, nämlich ruhig Musik hören (Easy Listening) und sogar religiös Musik, aber nein Puppe. Das Schiff wurde registriert in Liechtenstein und war damit der einzige in der Flotte des Landes, der nicht am Meer liegt. Die Besatzung trug ein Marinekostüm (angeblich von der Liechtensteinischen Marine), was ebenfalls eine Kuriosität war.

Auf 11. November 1970 stellte der Kapitän fest, dass die Anker verschwand, und es wurde versucht, den Reserveanker zu werfen, aber mit Windstärke 9 das treibende Schiff konnte nicht gerettet werden und lief an der Küste von Noordwijk auf Grund. Am 13. November 1970 wurde die Firma Wijsmüller das Schiff schwebte zurück, verlangte jedoch eine Rettungsforderung, die sich IBS nicht leisten konnte, was das Ende des Senders bedeutete.

Schiffslogbuch

Das Boot wurde 1972 verkauft. Für Jahre wird es so sein Kiesschiff diente und wurde bis 1983 als Lager genutzt. Anschließend wurde der Überbau abgerissen und als schwimmender Kai in Heerewaarden genutzt, 1994 wurde das Schiff versenkt, anschließend mit einer Spundwand umgeben und betoniert. Dieser Platz ist heute ein Anlegeplatz für Schiffe im hinteren Teil der ehemaligen Fabrik von Jagtenberg Plastics in Heerewaarden.

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