WikiDer > Aufkohlen
Kohlensäure (ebenfalls Karbonitrieren) die Einsatzhärtung wird angereichert mit Kohlenstoff (Kohlenstoff).
Das Inset-Härten ist ein thermochemischer Prozess. Im Rahmen dieses Verfahrens wird die Randschicht von Bauteilen mit Kohlenstoff oder einer Kombination aus Kohlenstoff und Stickstoff angereichert, um die mechanischen Eigenschaften der Randschicht des Bauteils zu verbessern. Für beide Varianten stehen unterschiedliche Technologien wie Kammeröfen, Durchlauföfen, Salzbäder, Niederdrucksysteme etc. zur Verfügung.
Das Einsatzhärten umfasst in den meisten Fällen drei separate Prozessschritte. Im ersten Schritt werden die Werkstücke in einer Umgebung mit einer Temperatur von 800 bis 1.050 °C Kohlenstoff oder Kohlenstoff und Stickstoff ausgesetzt. Der zweite Schritt, das Abschrecken, erfolgt entweder unmittelbar nach dem ersten Schritt oder nach einer zwischenzeitlichen Abkühlphase, in der das Werkstück die erforderliche Temperatur erreicht. Das Glühen ist der dritte Schritt, eine Behandlung, die darauf abzielt, höchste Spannungen im Materialgefüge abzubauen und die Anfälligkeit für Schleifrisse zu reduzieren.
Anwendungsbereiche
- Allgemeiner Maschinenbau
- Ventilkonstruktion
- Automobilherstellung
- Befestigungstechnik
- Bergbau
- Herstellung von Druckmaschinen
- Schienentechnik
- Elektrotechnik
- Energie- und Reaktortechnik
- Flugzeugbau
- Herstellung von Haushaltsgeräten
- Hydraulik- und Pneumatikindustrie
- Mess- und Regeltechnik
- Textilindustrie
- Rüstungsindustrie
Zum Einsatzhärten geeignete Stähle sind unlegierte oder legierte Stähle mit einem Kohlenstoffgehalt von weniger als etwa 0,25 %. Vor dem Abschrecken muss die Randschicht dieser Stähle aufgekohlt oder karbonitriert werden.
Werkstück zum Einsatzhärten
Einsatzstahl (C 0,25%)
- leicht zu bearbeiten
- leicht zu schweißen
- außergewöhnliche Zähigkeit
Werkstück nach dem Einsatzhärten
Kernzone (C 0,25%)
- robust und flexibel
- verbesserte Usability-Eigenschaften
- (Zähigkeit und ggf. Festigkeit)
Oberflächenschicht (C = 0,70 bis 0,90%)
- hart und verschleißfest
- verbesserte Ermüdungsbeständigkeit unter
- Vibrationsbelastung.
Teilweises Einsatzhärten ist durch Anwendung von Isoliertechniken möglich.