WikiDer > Carel Hacquart
carel (oft latinisiert: Carolus) haquart (Brügge, ca. 1640 – ?, ca. 1701) war ein Komponist der hauptsächlich in der Vereinigte Provinzen (die jetzige Die Niederlande). Er ist der Bruder des weniger bekannten Komponisten Philip Hacquart.
Biografie
Carel oder Carolus Hacquart wurde zusammen mit seinem Bruder Philippus als Chorknabe in der St.-Bavo-Kathedrale in Gent. Sie verließen die Grafschaft um 1670 Flandern zu Amsterdam, wo sie sich als freie Künstler etablierten. Carel tauschte 1679 sein Arbeitsgebiet gegen Den Haag, wo er mit Unterstützung älterer Menschen unterrichtete und Konzerte organisierte Constantine Huygens, aus dessen Korrespondenz hervorgeht, dass Hacquart mit Stadholder Prins zusammen war Johan Maurits hat empfohlen. Für seinen täglichen Lebensunterhalt unterrichtete er viele wohlhabende Patrizier wie Bürgermeister, Anwälte und andere Honoratioren, die in ihrer Freizeit Musik machten. 1686 widmete Hacquart zwei dieser Schüler, den Rechtsanwälten Pittenius und Kuysten, zwölf Suiten. Diese könnten an einem durchgeführt werden Gamben, auf zwei Gamben oder von einer Gambe mit Continuo-Begleitung. Über die Zeit nach 1686 ist nicht viel bekannt; aufgrund der möglichen Identifizierung mit einer namensverwandten Person besteht der Verdacht, nach England ausgewandert zu sein.
Amsterdam benannte 1919 eine Straße in Amsterdam Süd nach ihm.
Von Hacquart sind vier Musiksammlungen erhalten geblieben:
- opus 1: ein Bündel Motetten betitelt cantiones sacrae von 1674; geistliche Konzerte zu Texten ua aus dem Buch der Psalmen und der Imitatio Chriti; Laut J. Robijns zeigt es eine Mischung von Stilen (Eklektizismus), mit fugenartiger Musik und gelegentlichen deklamatorischen Vocals
- opus 2: ein Bündel von SaitenSonaten betitelt Harmonia parnassia von 1686; eine Sammlung barocker Sonaten im Stil der Bologna-Schule;[1]
- Opus 3: ein Bündel Suiten vor dem Viola da Gamba betitelt Chelys von 1686; wieder einen Stilmix zeigen
- ein Hirtenspiel, Die triumphierende Min auf einen Text von Dirk Buysero, geschrieben als Antwort auf die Frieden von Nimwegen (1678); Hacuart schrieb nur Gesang und Basslinie; den Rest überließ er dem Improvisationstalent der Musiker
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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