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Carinhall
Carinhall
Hermann Göring begrüßt einen Leiter der leader SS im Garten von Carinhall, im Hintergrund der bronzene Hirsch.
OrtSchorfheide, Flagge von Deutschland Deutschland
Allgemeines
SchlosstypJagdschloss
StilSchwedisches Landhaus
InhaberHermann Göring
Eingebaut1933
Zerstört in1945
Carinhall-Wachhäuser im Jahr 2013
Überführung der sterblichen Überreste von Carin Göring aus Schweden nach Schorfheide am 19. Juni 1934 mit Front Adolf Hitler neben Hermann Göring.
Kronenhirsch, Tierpark Berlin

Carinhall hieß die Residenz und der Gebäudekomplex im schwedischen Stil des ehemaligen Nazi-Führers Hermann Göring. Es befand sich am Schorfheide in der Nähe von Groß Dölln zwischen den Großdöllner See und der Wuckersee im Norden der Gegenwart Brandenburg. Von dem gesamten Gebäude sind heute nur noch wenige Wachhäuser erhalten.

Geschichte

Göring war Reichsjägermeister und stellte sich in dieser Position vor Herr der Schorfheide. 1933, unmittelbar nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, ließ er in Schorfheide am Ufer des Döllnsees ein Jagdschloss im Stil eines schwedischen Landhauses errichten. Er nannte es Carinhall. Der Name ist eine Hommage an den 1931 verstorbenen Schweden Carin von Kantzow, geb. Fock, mit dem Göring seit 1923 verheiratet war. Werner März, der auch der Designer des Olympiastadion Berlin begann 1933 mit dem Bau von Carinhall. Später nahm Friedrich Hetzelt die Aufgabe von ihm. Die weitläufige Anlage umfasste eine Bowlingbahn, ein Kino, ein Schwimmbad und ein großes ModelleisenbahnGörings Hobby. Carinhal wurde zum Amtssitz Görings, die Unterhaltskosten wurden vom Deutschen Reich getragen. Es gab auch ein Mausoleum von Carin Göring, wo ihre sterblichen Überreste 1934 umgebettet wurden.
Göring empfing in seiner neuen Residenz ausländische Gäste, mit denen er in der Heide auf Jagd ging.In Carinhall stand die Bronzestatue Kronenhirsch durch Darsow hergestellt für die Internationale Yachtausstellung 1937 in Te Berlin dass das Reh Göring am 9. Februar 1936 am Rominter Heide Schuss. Nach der Ausstellung wurde es im Carinhallhof aufgestellt. 1950 zog es in die Park von Schloss Sanssouci in Potsdam. Die Statue zog in die Tierpark Berlin-Friedrichsfelde. Eine Kopie steht seit 1939 im Park park Jagdschloss Grillenburg in dem Tharandter Wald.
Bei einem Besuch an Carins Grab in Schweden hielt Göring eine Rede und hinterließ eine Krone aus roten Rosen. Schweden nahmen die Krone ab und hinterließen eine Protestnote gegen die Politisierung einer Schwedin zu Propagandazwecken. Göring hinterließ diesen Vorfall im ausgeglichen die Presse als Grabräuber darzustellen. Er ließ die sterblichen Überreste von Carin Göring von Schweden nach Carinhall überführen und umbestatten. Am 10. April 1935 fand in Carinhall . das Hochzeitsfest von Göring mit seiner zweiten Frau statt Emmy Sonnemann.

Am 20. April 1945 verließ Göring Carinhall endgültig. Eine kleine Einheit der Luftwaffe Blieb dahinter. wenn es rote Armee war wenige Kilometer entfernt, am 28. April 1945 verließen deutsche Soldaten Carinhall mit 80 Flugzeugbomben in die Luft gehen. Was davon übrig blieb, wurde nach dem Krieg von der DDR zerstört.
1945 entweihten russische Soldaten das Grab von Carin Göring. Ein schwedischer Mönch sammelte ihre sterblichen Überreste ein, ließ sie einäschern und brachte sie in ihr ursprüngliches Grab nach Schweden zurück. Nach Bodenuntersuchungen wurden 1991 einige Überreste von Carin Göring entdeckt. Diese wurden nach Schweden überführt. 1999 brachte das Buch Görings Reich: Selbstinszenierungen in Carinhall Viele Besucher in Carinhall und die brandenburgische Regierung ließen die Überreste von Carin Görings Grab abreißen. Sie wollten verhindern, dass Carins Grab zu einem Zufluchtsort für Neonazis wird.[1]

Raub

Carinhall beherbergte Görings private, größtenteils geplünderte Kunstsammlung.[2] Das umfangreiche Kunstsammlung bestand aus 1375 Gemälden, 250 Skulpturen und 168 Wandteppichen. 1943 überließ Göring einen Teil seiner Kunstsammlung Bergungsort Salzbergwerk Altaussee Biene Altaussee in dem Politische Expositur Bad Aussee zu Steiermark speichern. Die Alliierten brachten diese Kunstwerke ab 1945 auf Lastwagen in die USA Zentraler Sammelpunkt in München im ehemaligen Führerbau und in der Haus der KulturinstituteDer andere Teil seiner Privatsammlung verblieb in Carinhall, bis Göring sie im Januar 1945 mit Sonderzügen in Tunnelbunker brachte. Berchtesgaden füttern lassen. Einige wurden aus den Zügen geplündert.

Externer Link

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