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Carl Weber
sehen Carel Weeber für den niederländischen Architekten des 20. Jahrhunderts.
Carl Weber
Porträt von Carl Weber von Heinrich Windhausen (1889)
Persönliche Informationen
Geburtsdatum18. Oktober1820
GeburtsortKöln
Sterbedatum21. März1908
Ort des TodesRoermond
Arbeiten
Wichtige GebäudeUnsere Liebe Frau Unbefleckte Empfängnis im Amstenrade; St. Brigida-Kirche im Geld fallen
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Bauingenieurwesen und Bauwesen

Carl Eugene Marie Hubert Apolinarius Ferdinand Weber (Köln, 18. Oktober1820 - Roermond, 21. März1908) war ein DeutscheArchitekt die hauptsächlich in Die Niederlande arbeitete. Er ist besonders wichtig wegen seiner Kirchen im neugotisch und neoromangotisch Stil. Bis 1860 nannte er sich Carl oder Karl. Nachdem er sich in Roermond niedergelassen hatte, nannte er sich Charles oder Karel.

Biografie

Weber ist in Köln aufgewachsen. Wo er seine Ausbildung zum Architekten erhielt, ist nicht bekannt. Denn die kirchliche Architektur im Bistum Köln war damals geprägt von Vincenz Statz Weber wandte sich schon früh der niederländischen Provinz zu Limburg, wo kommt er her 1846 blieb regelmäßig, obwohl er offiziell in seiner Heimatstadt ansässig blieb. Im 1850 er baute die Kirche von Pfannen zu einer sogenannten Stufenhalle, a Rheinisch Art Halle Kirche. Diese Art von Kirche, in der die Seitenschiffe etwas niedriger sein als es Kirchenschiff und die drei Schiffe von einem einzigen Satteldach bedeckt sind, baute Weber danach noch mehrere. Die erste vollständig von ihm entworfene Kirche war die von Amstenrade, übrigens die allererste neugotische Kirche der Provinz.

Porträt von Carl Weber und seiner ersten Frau Emily of Stratford. Roermond, GAR.

Nachdem seine erste Frau 1850 gestorben war, heiratete er in 1857 und ließ sich in Roermond nieder, wo er mit dem dort ansässigen Architekten konkurrieren musste Pierre Cuypers. Zusammen mit Cuypers war Weber zunächst einer der führenden Kirchenarchitekten im Süden der Niederlande. Im Konflikt um die Restaurierung der Münster Kirche in Roermond stellte sich Weber auf die Seite der Gegner von Cuypers' Plänen. Anders als Cuypers blieb Webers Arbeitsgebiet immer auf die Diözesen Roermond (Limburg) und 's-Hertogenbosch (Ost-Nord-Brabant und Süd-Gelderland) beschränkt; einzige Ausnahme ist die inzwischen verschwundene Kirche franeker. Weber verdankte seinen Erfolg zu einem großen Teil seiner guten Zusammenarbeit mit der Ministerium für Wasserwirtschaft, das zu 1875 war verantwortlich für den Bau von Kirchen. Nachdem diese Einmischung ein Ende hatte, fiel auch Webers Stern in Limburg.

St.-Bavo-Kirche in Raamsdonk

Weber arbeitete zunächst im Stil der Neugotik. Im Gegensatz zu Cuypers war er kein Purist; Obwohl Weber beispielsweise wie Cuypers die Gotik studiert und ihre Grundlagen verstanden hatte, hatte er überhaupt nichts einzuwenden Stuckgewölbe. runden 1880 Weber begann im neoromangotischen Stil zu arbeiten. Wichtige Werke aus dieser Zeit sind die Kuppelkirchen im Raamsdonk, Uden und Geld fallen und Winde. Letztere hat fast ihren gesamten Innenraum erhalten und gilt trotz ihrer bescheidenen Ausmaße als die gelungenste dieser typischen "Weberkirchen". Webers letzte Arbeit war das Design 1893 für einen Turm für die Kathedrale von Roermond. Danach machte ihm ein Augenleiden die Arbeit unmöglich.

Weber baute insgesamt 33 Kirchen, von denen viele inzwischen verschwunden sind. Die Kirchen in Niedrige Zwaluwe, Neukuijk, Raamsdonksveer und Zevenbergschen Hoek kam in die Zweiter Weltkrieg stark beschädigt und anschließend verschrottet. Die Kirche von Cromvoirt kam besser weg und verlor nur den oberen Teil des Turms. Vor dem Krieg waren alle Kirchen in Steyl, Valkenswaard und Lutterade. Während der sechziger Jahre waren die kirchen auch Geertruidenberg, Franeker und Montfort zerstört; das in heesch in Flammen aufgegangen. die Kirche in Vugt war trotz des Status von Nationaldenkmal, schon seit 2004 vom Abriss bedroht. Die Kirche wurde inzwischen von außen restauriert und 2018 im Inneren zu einem DePetrus-Begegnungszentrum mit Bibliothek und Sozialeinrichtungen umgebaut, dessen Gestaltung zu internationaler Aufmerksamkeit geführt hat. Viele der verbleibenden Kirchen wurden von anderen Architekten wieder aufgebaut. Neben Kirchen entwarf Weber eine Reihe von Klöstern, Schulen und das In 1966 abgerissenes Rathaus von Sittard.

Kathedrale des Heiligen Christophorus in Roermond mit der von Weber entworfenen Turmspitze

Bauarbeiten

sehen Liste der Strukturen von Carl Weber für den Hauptartikel zu diesem Thema.

Externe Links

Literatur

  • Deursen, A. van, Carl (Karel) Weber (1820-1908) Von der Gipsgotik zur Kuppelkirche, (2020)
  • Helvoort, H. van, Die Kirchen von C. Weber, (1974)
  • Broek, C. van den, Leben und Werk Carl Webers (1820-1908), (1988)
  • Dunk, Th.H. von der, Glücklicherweise fielen im Laufe des Jahres 1908 keine herausragenden Persönlichkeiten aus der niederländischen Architektur: die teuren Kuppelkirchen von Carl Weber (1820-1908) in Nordbrabant, In: Noordbrabants Historisch Jaarboek 22-23 (2005-2006), S. 39-84

Siehe auch