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Carl Adolph von Basedow (dessau, 28. März1799 – Merseburg, 11. April1854) war ein DeutscheArzt wer war am besten bekannt für seine Beschreibung dessen, was später genannt wurde Morbus Basedow oder Morbus Basedow genannt. Er studierte Medizin an der Universität von Halle. 1822 ließ sich von Basedow als Allgemeinarzt und Chirurg in Merseburg im Sachsen-Anhalt. Dort bekam er später die Stelle des Bezirksarztes und interessierte sich besonders für Augenerkrankungen.
Im 1840 er beschrieb den gleichen Zustand wie Robert James Graves einige Jahre früher. Von Basedow definierte in seinem Artikel die Hauptsymptome der Krankheit im sogenannten Trias von Mersenburg: Augen nach vorne gerichtet, Kropf und eine beschleunigte Herzschlag. Er stellte fest, dass der Patient trotz gesteigertem oder übermäßigem Appetit aufgrund einer Überaktivität häufig an Gewicht verlor Schilddrüse. Acht Jahre später veröffentlichte von Basedow seine Befunde bei der pathologischen Untersuchung eines Patienten mit Glotzaugen. Er erwähnte unter anderem die Schwellung der Augenmuskulatur und das Fettgewebe in der Augenhöhle. Dadurch wölben sich die Augen.
1838 wurde er vom preußischen König geadelt.
Von Basedows großes Interesse an der Pathologie tötete ihn schließlich. 1854 schnitt er sich während der Autopsie von einem Patienten mit Typhus-Fieber, woraufhin er sich infizierte und am 11. April an der oben genannten Krankheit starb. Graves war ein Jahr zuvor an einer Lebererkrankung gestorben.