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Carl zu Wied
Friedrich August Maximilian Wilhelm Carl Fürst zu Wied
27. Oktober196112. März2015
8. Frost zu Wied
Zeitspanne2000-2015
VorgängerFriedrich Wilhelm zu Wied
NachfolgerMaximilian zu Wied
GeborenNeuwied
VaterFriedrich Wilhelm zu Wied
MutterGuda van Waldeck-Pyrmont
DynastieHaus Wied

Friedrich August Maximilian Wilhelm Carl (Carl) Fürst zu Wied, Graf von Isenburg, Herr der Runkel und Neuerburg (Neuwied, 27. Oktober196112. März2015) war der 8. Fürst zu Wied und Besitzer und Bewohner des Schlosses Neuwied.

Biografie

Der 8. Prinz zu Wied war ein Sohn von Friedrich Wilhelm 7. Prinz zu Wied (1931-2000) und seine erste Frau Guda Prinzessin zu Waldeck und Pyrmont (1939), Tochter von SS-ObergruppenführerJozias van Waldeck-Pyrmont (1896-1967). Nach dem Tod seines Vaters wurde er Leiter der Haus Wied weil sein älterer Bruder Alexander (1960) im Jahr 2000 auf sein Erstgeburtsrecht verzichtete. (Formell ist er nach deutschem Namensrecht Prinz zu Wied; nach Familientradition wird er jedoch als Fürst zu Wied bezeichnet.)

1998 heiratete er Isabelle Prinses van Isenburg (1973), Tochter von Franz Alexander Prinz von Isenburg (1943) und Mitglied der Familie Isenburg, aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.

Versterben

Stammesschloss der Fürsten zu Wied

Zu Wied starb unerwartet am 12. März 2015 an den Folgen eines Herzinfarkts. Premierminister Malu Dreyer von Rheinland-Pfalz lobte das Engagement des Monarchen für die Natur. Kurz vor seinem Tod war er Vorsitzender von acht Naturparks im deutschen Bundesland. Als Oberhaupt und Fürst des Hauses Wied folgte ihm sein ältester Sohn Maximilian (1999).