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Carlo Levi (Turin, 29. November 1902 – Rom, 4. Januar 1975) war ein Italienisch Schriftsteller und Maler. Er war auch bekannt für seine Anti-faschistisch Aktivismus.
Leben und Arbeiten
Levi ist in einem engagierten aufgewachsen sozialistisch Umgebung. Er studierte Medizin und nahm schon früh am politischen und geistigen Leben teil. Nach seinem Studium widmete er sich der Malerei und war 1929 Teil der Turiner „Sei di Torino“ („Die Sechs von Turin“). Kurz darauf hat er sich eingerichtet Paris das Anti faschistisch Bewegung Giustizia e Libertà An. Während der Herrschaft von Mussolini er half politischen Flüchtlingen, Italien zu verlassen, wo er mehrmals festgenommen und inhaftiert wurde. Nach dem Krieg wurde er Redakteur der antifaschistischen Zeitschrift „Italia libera“. 1963 wurde er Mitglied der Kommunistische Partei Italiens ins italienische Parlament gewählt.
Als Schriftsteller durchbrach Levi mit Cristo si è fermato a Eboli (1945, Niederländisch: Christus kam nicht weiter als Eboli), eine Mischung aus Autobiographie, Berichten und lyrischen Reflexionen, angesiedelt in Lukanien, heute Basilicata, wo er sich 1935 als politisches Exil aufhielt. In dem Buch wird ein autonomer, archaisch bäuerliche Zivilisation, die dem armen italienischen Süden nachempfunden ist, mit einer heftigen Anklage der kleinbürgerlichen Moral, personifiziert in der „Podesta“ (der Stadtregierung unter den Faschisten).
Auch als Essayist machte sich Levi einen Namen. In seinen Essays seziert er die Ursachen der Krise der westlichen Zivilisation und verteidigt das Recht auf individuelle Freiheit. Zudem kritisiert er immer wieder die leeren Phrasen politischer Parteien und deren vereinfachende Gesellschaftsanalysen. Viele seiner Arbeiten haben die Form einer Art Reportage, manchmal auch in Form eines Reiseberichts.
Carlo Levi starb 1975 im Alter von 72 Jahren und ist begraben in Aliano in der süditalienischen Region Basilicata, dem Dorf, in dem auch 'Cristo si è fermato a Eboli' hauptsächlich stattfindet.
Bibliographie (Auswahl)
- Paura della pittura (1942)
- Cristo si è fermato a Eboli (1945)
- Paura della libertà (1946)
- l'orologio (1950)
- Le Parole Sono Pietre (1955)
- II futuro ha un cuore antico (1956)
- La doppia notte dei tigli (1959)
- Un volto che ci somiglia (Ritratto dell'Italia) (1960)
- Tutto il miele è finito (1964)
- Quaderno a Cancelli (1979, posthum)
- Coraggio dei miti (Scrìtti contemporanei 1922-1974) (1975, posthum)
Literatur und Quellen
- A. Bachrach et al.: Enzyklopädie der Weltliteratur. Büsum, 1980-1984. ISBN 90-228-4330-0