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Caroline Bos
Caroline Bos
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Persönliche Informationen
StaatsangehörigkeitNiederländisch
Geburtsdatum1959
GeburtsortAmsterdam
BerufArchitekt
Arbeiten
TrainierenUNStudio
Wichtige GebäudeMercedes-Benz Museum
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Bauingenieurwesen und Bauwesen

Caroline Bos (Rotterdam, 1959) ist ein niederländischer Architekt. Sie ist Mitbegründerin von UNStudio, ein bekanntes Architekturbüro in Amsterdam. Bos schreibt und lehrt an verschiedenen Architekturkursen.[1] Ihre Architekturzeichnungen und Modelle sind unter anderem in verschiedenen Museen ausgestellt MoMa.[2]

Bildung

Bos hat sie bekommen Bachelor of Arts in Kunstgeschichte an der Birkbeck University of London im Jahr 1991. Ihren Master in Architektur erwarb sie an der Universität Utrecht.[1] In London lernte sie ihren jetzigen Ehemann und Partner kennen, Ben van Berkel.[3]

Arbeit

Mercedes-Benz-Museum

Bos arbeitete als Journalistin mit ihrem Ehemann Ben van Berkel[4] bis hin zu Publikationen wie Forum (1985–86) und "Diagram Works" (1988).[5]

Bos und van Berkel gründeten 1988 gemeinsam Berkel & Bos Architectuurbureau in Amsterdam. Das Büro entwarf mehrere "von der Kritik gefeierte Projekte" in den Niederlanden.[1]

1998 wurde der Name der Agentur geändert in UNStudio. Die Entscheidung, ihre Namen aus dem Firmennamen zu entfernen, resultiert aus Bos' Einstellung, dass es in der Architektur um Zusammenarbeit geht.[6] Das Büro besteht aus einem Netzwerk von Experten für Architektur, Städtebau und Infrastruktur. Bos arbeitet eng mit dem gesamten Team an einem Projekt zusammen und stellt sicher, dass das Team auf eine gute Idee hinarbeitet.[7] UN Studio fördert die Zusammenarbeit ambitionierter Bauunternehmen.[1] Dieser Ansatz wird auch als „Tiefenplanung“ bezeichnet, bei der die Nachbarschaft und das Umfeld bei der Platzierung und Gestaltung eines Neubaus berücksichtigt werden. [1] Bos wird auch als "Geheimwaffe" von UNStudio bezeichnet, weil sie keine Ausbildung zur Designerin hat und daher als Außenseiterin an die Projekte herangehen kann.[6] Sie wurde auch als "eine der besten Architekten der Firma" bezeichnet.[8]

Im März 2012 beschäftigte die Agentur 153 Mitarbeiter in 17 verschiedenen Ländern und hat 69 Projekte abgeschlossen.[9] An all diesen Projekten war Bos in verschiedenen Projektteams beteiligt.[10][11] Zu den größten Projekten, an denen Bos gearbeitet hat, gehören die Prinz-Claus-Brücke in Utrecht und das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart.[4]

Bos unterrichtet in verschiedenen Kursen, darunter AtEZ in Arnheim, Universität Liverpool, das TU Wien und das Berlage Institut in Amsterdam. Zusammen mit Ben van Berkel war sie außerdem Gastprofessorin an der Princeton Universität, und hat mehrere UNStudio-Publikationen.[10] 2012 erhielt Bos eine Honorarprofessur von der from Universität Melbourne.[12]

Bos testet gerne vorgefasste Meinungen über traditionelle Architektur.[4] Zu Beginn ihrer Karriere verglich Bos Architektur mit Haute Couture: "Der Architekt wird sich darum kümmern, die Zukunft zu kleiden."[1] Bos betont zudem die Bedeutung einer passgenauen, effizienten Gestaltung der Infrastruktur und des urbanen Kontextes und bezieht unterschiedliche Nutzer in ihre Arbeit ein.[13] Später in ihrer Karriere stellt Bos fest, dass Stadtplanung heute als "Architektur und Politik" gesehen werden kann.[14] Über ihre Arbeit bei Berkel sagt sie: "Neben dem Streben nach theoretischer Arbeit suchten wir nach einem Anfang zum Bauen."[15]