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Catherine Cool | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Catherine Cool | |||
| Geboren | Wurmfrühling, 19. August1874 | |||
| Verstorben | Führen, 20. Juni1928 | |||
| Staatsangehörigkeit | ||||
| Beruf | Mykologe | |||
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Catherine ("To") Cool (Wurmfrühling, 19. August1874 – Führen, 20. Juni1928) war ein Holländer Mykologe. Sie hat viel für die „populäre Pilzstudie in den Niederlanden“ bedeutet; sie förderte auch den Verzehr von Pilzen in den Niederlanden.[1]
Biografie
Catharina Cool war ein Mitglied der Familie cool und die Tochter von a Mennoniten Pfarrer in Wormerveer; sie trug die gleichen Namen wie ihre Schwester, die 1871 im Alter von einem Jahr starb, eine andere Schwester starb 1881 im Alter von zehn Jahren. Nach der Grundschule besuchte sie die „Französische Schule“ (ähnlich der MAVO). Anschließend absolvierte sie eine Ausbildung zur Apothekerassistentin.[2]
Ihr ganzes Leben lang kämpfte Catherine mit ihrer Krankheit. Vermutlich war es eine Reklamation von Neurastheniker Natur.[3]
1899, nach der Pensionierung ihres Vaters im selben Jahr, zog sie mit ihren Eltern nach Nimwegen. Sie war unglücklich und suchte Rat bei einem befreundeten Paar, dessen Mann Neurologe war. Er riet ihr, „das Studium der Natur aufzunehmen“. Im Zeitalter des aufkommenden Interesses an Naturstudien – besonders inspiriert von Eli Heimans und Jack. P. Thijsse - war nicht ungewöhnlich. Die Periode wird manchmal als „biologische Enthüllung“ bezeichnet.
Ihr Vater starb 1904. Catherine zog mit ihrer Mutter nach Haarlem und studierte Biologie in Amsterdam. Von 1905 bis 1909 besuchte sie das College. Sie konnte keine Prüfungen ablegen, da ihr die erforderliche Vorbildung fehlte. Anschließend arbeitete sie zwei Jahre im Phytopathologischen Labor 'Willie Commelin Scholten', wo sie Johanna Westerdijk Direktor. In Haarlem trat sie auch dem also Niederländischer Naturkundeverband und bald hatte sie eine Position im Vorstand der Abteilung Haarlem. Sie interessierte sich für Pilze, und als 1908 die Niederländische Mykologische Gesellschaft gegründet wurde, war sie Teil der Partei.
Von 1914 bis 1922 war Catharina Kuratorin der Pilzsammlung des NMV im Rijksherbarium in Leiden gegen ein Honorar von fl. 50 pro Jahr. 1920 zog sie nach Leiden. 1922 wurde sie als ständige Assistentin an das Rijksherbarium berufen.
Von Dezember 1922 bis März 1923 waren sie und Mrs. Den Tex-Boissevain eine Reise in die Kanarische Inseln. Später veröffentlichte sie darüber an zwei Stellen.
Nach ihrer Rückkehr verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand. 1923 und 1927 wurde sie operiert. Ihr Zustand verschlechterte sich jedoch. Im Juni 1928 wurde sie in das Diaconessenhuis in Leiden aufgenommen, wo sie am 20. Juni starb.
Sie wurde am 25. Juni in Nijmegen auf dem Friedhof beigesetzt Erholungsheim.
Mykologe
1908 wurde sie zusammen mit u.a. Johanna Westerdijk - ihr späterer Betreuer am Phytopathologischen Labor 'Willie Commelin Scholten' in Amsterdam - anwesend bei der Gründungsversammlung der Niederländischen Mykologischen Gesellschaft (NMV). In dem Gremium, das das Treffen organisiert hatte, waren neben dem Initiator Joh. Ruys u.a. Eli Heimans.[4]
Von 1912 bis 1914 war sie Schatzmeisterin des Vereins.[5]
1910 begann die NMV mit einem Herbarium, das im Rijksherbarium in Leiden untergebracht war. Dafür wurde bald ein Kurator ernannt. Das war 1912 van der Lek. 1914 wurde er von Catharina Cool abgelöst. Sie würde bis zu ihrem Lebensende im Rijksherbarium arbeiten. Ihre Arbeit bestand darin, die Sammlung zu bewahren und das ihr zugesandte Material zu identifizieren. Die Ergebnisse ihrer Arbeit veröffentlichte sie jährlich im Newsletter der NMV.
Catharina Cool entdeckte als Kuratorin einen neuen Pilz, den Geruchspilz, der ihr 1916 zugeschickt worden war und den sie 1918 unter dem Namen . beschrieb Lepiota odorata. Heute heißt dieser Pilz Squamanita odorata.
Neben ihrer Arbeit im Herbarium führte sie alle möglichen anderen Aktivitäten durch, um das Studium der Pilze in den Niederlanden zu fördern.
Bei ihrem Tod im Jahr 1928 hinterließ sie fl. 2500 der NMV.[6]
Ehrungen
Die von Catharina Cool entdeckte Geruchspilz (heutzutage) Squamanita odorata (ursprünglich Lepiota odorata) wurde überholt Huijsman 1943 in einem neuen Gattung gepostet, dass er coolia angerufen und so ging's Coolia odorata werden genannt.[7] Ebenfalls Coolia macrocephala (Schulzer) Huijsman (heute Leucopaxillus macrocephala) und Coolia schreieri Huijsman trugen seit einiger Zeit ihren Namen.
Andere Pilze, benannt nach Catharina Cool, sind: Mycena cooliana Oort undMycenella cooliana (Oort) Sänger.
Der Name Catharina Cool lebt seit 1954 im Namen des Magazins weiter coolia der Niederländischen Mykologischen Gesellschaft (NMV). Von 1964 bis 1977 war auf dem Cover des Magazins auch eine Zeichnung des von ihr entdeckten Odeurzwam zu sehen Squamanita odorata.[8]
Seit 1989 vergibt die Niederländische Mykologische Gesellschaft den 'Cool and Van der Lek Prize', der nach den beiden Autoren von Das Pilzbuch aus dem Jahr 1913. Der Preis wird an eine Person verliehen, die in der Mykologie große Leistungen erbracht oder einen wichtigen Beitrag zur Verwirklichung der Ziele der Niederländischen Mykologischen Gesellschaft geleistet hat.[9]
Jack. P. Thijsse Catharina Cool geehrt von in Thijsses Hof einen Gedenkstein mit einer Aussage von ihr zu platzieren:
Das Wandern und Studieren der Natur gibt allen Kraft, die geistig und körperlich leiden
Mit der Platzierung des Steins drückte er seine Anerkennung für das große Interesse aus, das sie immer für Thijsses Hof gezeigt hatte, und insbesondere für die Pilzausstellungen, die sie 1926 und 1927 im Pannenkoekenhuisje neben dem Hof organisierte.
Literaturverzeichnis
Das Pilzbuch
Das Pilzbuch von Kath. Cool und H.A.A. van der Lek erschien erstmals 1913 als Bände VI und VII der VII Bibliothek „Lebendige Natur“. Mehrere Nachdrucke erschienen.[10]
Das Heft ist in zwei Teile gegliedert: den „allgemeinen Teil“ und den „besonderen Teil“.
Im allgemeinen Teil (ca. 140 Seiten) finden wir die Kapitel „Was sind Pilze?“, „Wie man die Pilze kennt und unterscheidet“, „Höhere Pilze bauen“, „Die Sammlung“, „Pilze essen“ usw.
Im Sonderteil (ca. 200 Seiten) geht es darum, die gängigsten Pilze zu benennen. Insgesamt werden hier etwa 280 Arten behandelt. Dieser Band enthält eine Vielzahl von Abbildungen, sowohl Zeichnungen als auch Fotografien. Es gibt Listen mit Pilzen, die sehr auffällig sind (nach Größe, Form, Geruch usw.), Tabellen zur Bestimmung der Gattungen einer Reihe von Familien und Listen von Pilzen nach Aussehen.
- 1. Auflage: 1913. Amsterdam: W. Versluys. 350 S. 5 Faltplatten. Einige farbige Bilder und viele Schwarzweißbilder im Text, sowohl Fotos als auch Zeichnungen.[11]
- 2. Auflage: 1920. In zwei getrennten Bänden mit weichem Umschlag. 171 288 Seiten. 5 Faltplatten. Mit einigen farbigen Abbildungen (in Band I) und einer großen Anzahl (42 106) Schwarzweißabbildungen im Text. Die Bilder (schwarz-weiß und farbig) in Bd. Ich bin fortlaufend nummeriert; insgesamt 42. Teil II hat 106 Feigen.
- 3. Auflage: 1935/6. „Überarbeitet und erweitert von Dr. H.A.A. van der Lek, Botaniker an der Landwirtschaftlichen Hochschule.“ In zwei Bänden mit neuem Einband. Teil II erschien 1935, Teil I 1936. Teil I, 272 Seiten. mit 8 Farbtafeln und 78 Textabbildungen; Teil II, 296 S. mit 142 Bildern.
Die Farbtafeln unterscheiden sich von denen der Erstausgaben. Nicht mehr darüber reden more Bibliothek „Die lebendige Natur“.[12]
- 4. Auflage: 1943.[13]
Weitere Veröffentlichungen von Catharina Cool
- 1919: Wie man die Pilze zubereitet: Einfache Anleitung zur Zubereitung von Pilzen. Amsterdam : W. Versluys 1919. Broschüre, 26 S.[14]
- Artikel im Magazin Die lebendige Natur. Beispielsweise:
- 1912: 'Das Pilzjahr 1911 im Kennemerland'. In: DLN 16. Jh. Nr. 18 (15. Januar 1912), p. 423-426
- 1917: 'Neue und seltene niederländische Pilze im Jahr 1916 gefunden.' in: DLN 21. Jh. Nr. 19-20, S. 19 373-380
Externer LinkFußnoten
Literatur
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| Bibliographische Informationen |
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Internationaler Standard-Namensidentifikator:0000 0003 7090 8367 |