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Catharina de Chasseur

Catherine de Chasseur (ca. 1490 - 1541) war Ehefrau von Gerrit van Assendelft und wurde bekannt für ihre Überzeugung als Fälscher.

Catharina de Chasseur heiratete 1507 den niederländischen Adligen in ihrer Stadt Orléans Gerrit van Assendelft. Da sie von relativ niedriger Geburt war, wollten ihre Schwiegereltern sie nicht akzeptieren, als sie nach Holland kam. Sie lebte weitgehend getrennt von ihrem Mann, hatte aber noch einen Sohn, Klaas, mit ihm. Bis zum 17. Jahrhundert gab es Klagen über das Recht ihres Sohnes und seiner Nachkommen auf das Erbe von Gerrit van Assendelft.

Catharina de Chasseur war wahrscheinlich eine Kauffrau im täglichen Leben. Auf diese Weise könnte sie über ihr Handelsnetzwerk auch gefälschte Münzen verteilen. Als ihre Arbeit als Fälscherin ans Licht kam, wurde sie auf der Gefängnistor in Den Haag. Sie wird dort noch immer als eine der berühmtesten Gefangenen geführt. Sie war Gericht von Holland für schuldig befunden und zur Verbrennung auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Durch Eingreifen von Maria von Ungarn Ihre Strafe wurde in Enthauptung umgewandelt.

In der Geschichtsschreibung gab es viele negative Spekulationen darüber, was für eine Frau Catharina de Chasseur war. Die negativen Spekulationen haben jedoch keine Grundlage in historischen Quellen.

Sie soll auch als Geist in einem der Häuser von gewandert sein Gerrit van Assendelft.