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Catherine Frot | ||||
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Catherine Frot (2013) | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | 1. Mai1956 | |||
| Geburtsort | Paris | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| aktive Jahre | 1980 - heute | |||
| Beruf | Darstellerin | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
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Catherine Frot (Paris, 1. Mai1956) ist eine französische Schauspielerin.
Biografie
Theaterausbildung
Catherine Frot begeisterte sich schon früh für das Theater, insbesondere für die Komödie. Ab ihrem 14. Lebensjahr nahm sie Schauspielunterricht in Versailles. Drei Jahre später absolvierte sie ihre Ausbildung in Paris an der ENSATT (École nationale supérieure des arts et Techniques du théâtre) und anschließend am renommierten CNSAD (Conservatoire national supérieur d'art dramatique). 1978 war sie Mitbegründerin der Compagnie du Chapeau Rouge in Avignon. Etwas später kam auch Jean-Pierre Darroussin An die Firma.
Erfolgreiche Bühnenschauspielerin
Bis zu ihren Vierzigern konzentrierte sich Frot hauptsächlich auf das Theater, mit fesselnden Schauspielstücken unter anderem von Ionesco, Tschechow, Ibsen und Christopher Hampton (in seinem Stück Les Liaisons Hazardeuses nach dem berühmten Briefroman von Choderlos de Laclos).
Debüt in der Filmwelt
Während sie ihre Aktivitäten auf der Bühne ausweitete, gab sie 1980 ihr Filmdebüt mit einer Rolle in dem Drama Mon oncle d'Amerique von Alain Resnais. 1986 wurde sie erstmals für einen wichtigen Filmpreis nominiert: den César als beste Nebendarstellerin für ihren Auftritt in der Pariser Tragikomödie Rolltreppe C. Trotz der Nominierung blieb sie für die nächsten zehn Jahre in kleinen Rollen.
Durchbruch und Nebenrollen
1994-1995 erntete sie schließlich neben Darroussin unter anderem für ihre Rolle der etwas verrückten Schwiegertochter in der Bühnenkomödie viel Beifall Un air de famille vom Erfolgsduo Agnes Jaoui-Jean-Pierre Bacric. Dank der gelungenen Verfilmung unter dem gleichen Titel, Un air de famille (Cedric Klapisch) gelang ihr 1996 der Durchbruch bei der breiten Öffentlichkeit, mehr als fünfzehn Jahre nach ihrem Filmdebüt. Das César als beste Nebendarstellerin ehrte ihre Interpretation. Dadurch bekam sie einige interessante Nebenrollen wie die nervige Herrin im Kinohit Le Dîner de cons (1998), eine Komödie, die erst 1998 an den französischen Kinokassen vom Katastrophenfilm geschlagen wurde Titanic. Es folgten weitere bemerkenswerte Rollen wie die etwas verlassene Frau in der Komödie Paparazzi (1998) und die Frau eines Ehebrechers in der Tragikomödie La Nouvelle ve (1999).
Hauptrollen
1999 bekam sie ihre erste Hauptrolle: in der Komödie La Dilettant (Pascal Thomas) erwies sich als in der Lage, sowohl die tragische als auch die komödiantische Seite einer Figur auszudrücken. Ihre Darstellung einer gelangweilten Ehefrau, die ihr ziviles Leben aufgibt, brachte ihr die erste von sechs Nominierungen für César als beste Schauspielerin Über. Seitdem wechselten sich zahlreiche tragische und komische Hauptrollen ab. Erwähnenswert waren in diesem Zusammenhang zum einen die Dramen Chaos (2001), die Verfilmung von Hervé BazinVipere au poing (2004) und La tourneuse de Pages (2006) und zum anderen die Komödien Sept und de Mariage (2003), Boudu (2005) und Les Saveurs du Palais (2012).
Zwischen 2001 und 2003 spielte sie in der Komödie mit Un paar épatant, der Krimi Kavale und das Drama Apres la vie von Lucas Belvaux. Diese Filme bilden eine Trilogie: Sie erzählen die gleiche Geschichte mit den gleichen Charakteren, aber jedes Mal aus der Perspektive eines anderen Charakters und jedes Mal in einer anderen Atmosphäre. Im zweiten Teil trat beispielsweise die Figur der Jeanne Rivet, gespielt von Frot, in den Vordergrund Kavale.
Nach der Tragikomödie Mercredi, folle journée! (2001) Pascal Thomas hat sie zum dritten Mal gefragt, jetzt um Mon petit doigt m'a das..., der erste Teil einer Polit-Comedy-Trilogie basierend auf der Arbeit von Agatha Christie. Die anderen beiden Teile folgten 2008 (Le Crime est Notre Affäre) und 2012 (Partner gegen Kriminalität). Das Grundstück wurde immer um Prudence (Frot) und Bélisaire Beresford (André Dussollier), ein Paar, das gerne Detektiv spielt.
Fernsehen
Ab 1975 war Frot neben ihrer Schauspielerei auf der Bühne, in einer Reihe von Kurzfilmen und im Kino auch regelmäßig in Fernsehfilmen zu sehen.
Privatleben
Catherine Frot ist seit 1987 mit Michel Couvelard verheiratet. Sie haben eine Adoptivtochter Suzanne. Ihre Schwester ist die Schauspielerin Dominique Frot.
Filmografie (große Auswahl)
- 1980 - Mon oncle d'Amerique (Alain Resnais)
- 1981 - psy (Philippe de Broca)
- 1981 - Les Babas cool (François Leterrier)
- 1982 - Guy de Maupassant (Michel Drach)
- 1983 - Du sel sur la peau (Jean-Marie Degesves)
- 1985 - Rolltreppe C (Jean-Charles Tachella)
- 1985 - Elsa, Elsa (Didier Haudepin)
- 1987 - Le Moine et la Sorciere (Suzanne Schiffman)
- 1990 - Tom und Lola (Bertrand Arthuys)
- 1993 - Vent d'est (Robert Enrico)
- 1994 - J'ai pas sommeil (Claire Dennis)
- 1996 - Un air de famille (Cedric Klapisch)
- 1998 - Le Dîner de cons (Francis Veber)
- 1998 - Paparazzi (Alain Berberian)
- 1999 - La Nouvelle ve (Catherine Corsinic)
- 1999 - La Dilettant (Pascal Thomas)
- 2001 - Mercredi, folle journée! (Pascal Thomas)
- 2001 - Chaos (Coline Serreau)
- 2001 - Un paar épatant (Lucas Belvaux)
- 2002 - Kavale (Lucas Belvaux)
- 2003 - Apres la vie (Lucas Belvaux)
- 2003 - chouchou (Merzak Allouache)
- 2003 - Sept und de Mariage (Didier Bourdon)
- 2004 - Erostherapie (Daniele Dubroux)
- 2004 - Vipere au poing (Philippe de Broca)
- 2004 - Les Sours fâchees (Alexandra Leclere)
- 2005 - Boudu (Gerard Jugnot)
- 2005 - Mon petit doigt m'a das... (Pascal Thomas)
- 2006 - La tourneuse de Pages (Denis Dercourt)
- 2007 - Odette Toulemonde (Eric-Emmanuel Schmitt)
- 2008 - Le Crime est Notre Affäre (Pascal Thomas)
- 2009 - Les Derniers Jours du monde (Arnaud und Jean-Marie Larrieu)
- 2011 - Staatsstreich (José Alcalá)
- 2012 - Bowling (Marie-Castille Erwähnungsschere)
- 2012 - Partner gegen Kriminalität (Pascal Thomas)
- 2012 - Les Saveurs du Palais (Christian Vincent)
- 2015 - Margerite (Xavier Giannoli)
- 2017 - Weise Femme (Martin Propst)
- 2017 - momo (Sebastian Thiery und Vincent Lobelle)
- 2019 - Qui m'aime me suive! (José Alcalá)
- 2020 - Sous les étoiles de Paris (Claus Drexel)
Auszeichnungen und Nominierungen
Preise
César als beste Nebendarstellerin
- 1997 - Un air de famille
Nominierungen
César als beste Schauspielerin
- 2000 - La Dilettant
- 2002 - Chaos
- 2007 - La tourneuse de Pages
- 2008 - Odette Toulemonde
- 2009 - Le Crime est Notre Affäre
- 2013 - Les Saveurs du Palais
César als beste Nebendarstellerin
- 1986 - Rolltreppe C
- 1999 - Le Dîner de cons
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