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Causa sui

Suic verursachen (Ned.: "eigene Ursache", "an sich selbst") ist a metaphysisch Begriff, der hauptsächlich in der kontinentalen Frühen Neuzeit zu finden ist RationalistPhilosophie. Das Konzept wird vor allem bei ontologischen Fragen zur erste Ursache.

Erläuterung

Im rationalistischen Diskurs war es allgemein anerkannt und als Prinzip unbestritten, dass jedes Ereignis und jede Entität eine Ursache hat: wenn wir Kreise im Wasser sehen, ist die Ursache der Kontakt eines Gegenstandes mit der Wasseroberfläche; die Existenz von Häusern ist das Ergebnis der Bautätigkeit der Menschen; die Existenz der Menschen ist die Folge der Existenz der Materie; und so weiter.

In einem kausal vollständig determinierten Universum muss man auch die Ursachen der ersten Dinge ("das Erste") und der Ursachen des Universums überhaupt ("das All") berücksichtigen. Dafür gab es traditionell mehrere Lösungen:

  1. Das Erste und das All haben eine Ursache
  2. Manche Dinge, wie das Erste und das All, haben keine Ursache
  3. Manche Dinge, wie das Erste und das All, sind Ursacheihre eigene Sache

Die erste Lösung (meist in den abrahamitischen monotheistischen Traditionen verwendet) ist logisch problematisch und daher faktisch keine Lösung - schließlich ist das Erste dann ja auch nicht das Erste (weil es ein Früher gibt) und das All ist dann de facto nicht das All (weil das dem All vorangeht, nämlich das Prior, ist per Definition ein Teil des Alls).

Der Unterschied zwischen der zweiten und der dritten Lösung ist subtil und wird erst sichtbar, wenn sie in einem breiteren Kontext verwendet wird. Der Begriff Ursache ist zum Beispiel eines der Grundkonzepte der Spinozist Metaphysik und dient dort nicht nur der Erklärung des Ursprungs der Wirklichkeit, sondern auch der entschiedenen Definition von Freiheit, Begehren und Menschlichkeit: Ein wirklich affektfreies Wesen ist ganz durch seine eigene Natur bestimmt, und alle seine Handlungen sind daher ganz und gar Von denen selbst weitUrsachet (Übrigens sind die Menschen nach Spinozas Ansicht nur teilweise frei, denn sie sind nie frei von äußeren Zuneigungen - das einzige, was völlig frei ist und Ursache ist, es ist Alles, d. h. in seinen Begriffen: die einzige existierende Substanz, entweder Gott oder die Natur).

Der Begriff Ursache in Spinozas philosophischer Entwicklung

In Spinozas frühem Denken, das noch weitgehend von der jüdischTheologie aus seiner Jugend kommt das Konzept Ursache nicht bevor. Zum Beispiel in der Tractatus de Intellectus Emendatione, aber auch im Cogitata Metaphysik (der Anhang zum Renati Des Cartes Principia Philosophiae) nennt er das Wesen, das er in seinem späteren Werk Ursache werde noch anrufen nicht erstellt.

In seinem späteren Denken gab er den theologischen Begriff der „Schöpfung“ auf und ersetzte ihn durch den philosophischen Begriff der „Ursache“. Darüber hinaus schriftlich die Ethik machte den subtilen Übergang von "unverursacht" zu "selbstverursacht".

Siehe auch