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Cecile Rapol (Roeselare, 23. Januar1938) ist ein Belgier Feministin und Politikerin der SP. Sie gründete unter anderem das Vluchthuis in Roeselare.
Lebenszyklus
Cecile Rapol wuchs in einer großen Familie auf, in der eine Erziehung für die Söhne und Töchter hoch geschätzt wurde, als dies noch nicht üblich war. Sie besuchte unter anderem die Normalschule der Ursulinenschwestern in Laeken. Dort lernte sie die Welt und Kultur der Metropole kennen. Sie wurde Lehrerin, hatte aber mit ihrem Diplom aus Laeken im konservativen Westflandern Schwierigkeiten, einen Job zu finden. Sie lernte Bildung als Männerwelt kennen, auch in Mädchenschulen, wo es nur Mädchen und Lehrerinnen gab. Mit der Geburt ihres ältesten Kindes gab sie ihre feste Anstellung auf.
Obwohl sie als Hausfrau von ihrem Mann Nico Kindt finanziell abhängig wurde, engagierte sie sich zunehmend für die Chancengleichheit von Mann und Frau. Anfang der 1970er Jahre gehörte sie zu den Pionieren bei der Gründung von Gleichstellungsarbeitskreisen. In ihrer Heimatstadt war sie beispielsweise eine der Gründerinnen der P.A.G. oder Pluralistische Aktionsgruppe Chancengleichheit für Männer und Frauen, zu welchem Ende Lut Vermeersch und Liebe Denys gehörte. 1980 war Rapol einer der Gründer des Roeselare-Frauenhauses und der unparteiischen Arbeitsgruppe für Emanzipationspolitik. Gemeinsam mit diesen Organisationen setzte sie sich für eine Stadträtin für Emanzipationsangelegenheiten, städtische Kinderbetreuung, eine Wohnungsarbeitsgruppe mit Fokus auf alleinstehende Frauen, Beamtinnen und Abteilungsleiterinnen, Sozialversicherung, mehr Frauen in politischen Gremien, ...
Aus dem Frauenhaus heraus gründete sie das Flüchtlingshaus, in dem Frauen in Not eine sichere und anonyme Unterkunft finden konnten. Durch ihren unbändigen Einsatz für die Emanzipation und soziale Fürsorge bedürftiger Frauen genoss Rapol den Respekt aller, auch der Männer. Schließlich wechselte sie in die Politik. 1994 wurde sie in die Liste der SP, eine Party, von der sie sagte, dass sie genug Frauen auf der Liste hatte. Sie landete in der Opposition. Sie wurde im Jahr 2000 nach einer Legislaturperiode wiedergewählt, entschied sich jedoch dafür, ihr Mandat zugunsten ihres Sohnes aufzugeben Henk Kindt was auch auf der Liste stand. Henk Kindt würde 2007 Schiffe in Roeselare sein.
Bis heute arbeitet Rapol für ihr Frauen- und Flüchtlingshaus. Sie ist auch in anderen gemeinnützigen Organisationen wie De Graan Cirkel (Lebensmittelverteilung) und der gemeinnützigen Organisation Elim (Unterstützung für Flüchtlinge und Asylbewerber) aktiv. Bei der Wahl von "The talent of Roeselarena" oder der größten Roeselarenaar im Jahr 2013 wurde sie 21..
Quelle
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