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Liebe Denys, offiziell Godelieve Denys, ebenfalls Blet Denys erwähnt (Roeselare, 24. März1922 – Roeselare, 4. Juli2012) war ein Belgier Feministin, die hauptsächlich auf lokaler Ebene aktiv war. Sie war auch kulturell aktiv und leistete wichtige Arbeit für die Genealogie in Westflandern.
Biografie
Lieve Denys wurde 1922 als jüngstes Kind eines Stoffhändlers und kulturellen Tausendfüßlers geboren Achiel Denys und Margaretha Shelle. Schon in jungen Jahren erhielt sie den Spitznamen „Bliet“ Denys, ein Name, den sie bis zu ihrem Tod verwenden würde.
Sie stammte aus einer Kulturfamilie. Als Kind blieb sie zum Beispiel im Lijsternest vannest Stijn Streuvels. Einer ihrer Brüder war Willem Denys. Dass es sich um eine katholische Familie handelte, zeigt sich daran, dass vier ihrer Brüder und Schwestern ins Kloster eintraten.
Lieve Denys entpuppte sich bald als freigeistige Frau. Dies könnte mit dem frühen Tod ihrer Eltern zu tun haben. Während der Zweiter Weltkrieg sie arbeitete unter anderem als Krankenschwester und war nach dem Krieg eine der ersten Frauen in Roeselare, die einen Moped fuhr herum, um Hausbesuche zu machen.
Auch nach ihrer Heirat mit Anthony Vercruysse und der Geburt von sechs Kindern war es ihr weiterhin wichtig, weiterhin ein Eigenleben als Frau zu führen. Sie war Mitbegründerin des ehemaligen Schülerverbandes der Schule der Grauwe Zusters in Roeselare. Zusammen mit einigen anderen Frauen aus der Stadt wie Cecile Rapol und Lut Vermeersch in den 1970er Jahren gründete sie die P.A.G. oder Pluralistische Aktionsgruppe Chancengleichheit für Männer und Frauen auf. Die P.A.G. schwebte auf dem zweite Welle des Feminismus in Belgien. Die Gruppe kritisierte die verschiedenen Formen der Diskriminierung zwischen Männern und Frauen, etwa die Idee der Mutter am Herd und den Mangel an Frauen in der Politik.
Ein Bruder von Lieve Denys war ein Scheutist in der Vereinigte Staaten. Dort kam er in Kontakt mit Nachkommen flämischer Einwanderer, die erneut Interesse an ihren Vorfahren und ihrer Familie in der Heimat zeigten. Die Familie Denys hat für sie angefangen genealogisch Recherchen durchzuführen. Lieve Denys trat der Flämischen Vereinigung für Familienstudien bei und gründete 1980 den örtlichen Zweig der V.V.F. Roeselare auf. Sie wurde sofort die erste Vorsitzende und baute den Verein zu einem großen Dokumentationszentrum mit persönlichen Daten aus Stadt und Region aus. Sie blieb Präsidentin bis 2003, als sie Ehrenpräsidentin wurde. Für den Aufbau des VVF und sein Engagement für andere Kulturvereine, wie z Der Mann aus der Mähne Im Jahr 2000 wurde ihr die Kulturtrophäe „De Bronzen Blauwvoet“ der Stadt Roeselare verliehen.
Bei der Wahl zum "Talent von Roeselare" oder der größten Einwohnerin von Roeselare im Jahr 2013 wurde sie und ihr Ehemann Antoon Vercruysse 24.
Quellen
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